Bauausschuss lehnt Stadtvillen auf Teichmühlengelände ab
Wolfenbüttel Das geplante Baugebiet liegt in einem Bereich, das von Hochwasser des Brückenbaches überschwemmt werden kann.
Einige Anwohner der Frankfurter Straße waren extra zur Bauausschusssitzung ins Rathaus gekommen, um ihre Bedenken gegen ein geplantes Baugebiet mit dem Namen „An der Teichmühle“ vorzutragen. Das Gelände am Ortsausgang Richtung Fümmelse gelegen war schon einmal von einem Investor als mögliches Bauland auserkoren worden. Der Bauausschuss hatte das Projekt vor einigen Jahren abgelehnt, da die Fläche in einem potenziellen Hochwassergebiet liegt.
Nun also der zweite Versuch, der eine reduziertere Bebauung des Geländes mit vier viergeschossigen Stadtvillen vorsieht. Die Gemeinnützige Wohnstätten hatte eine dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes beantragt. Die Vertreter des Bauausschusses teilten jedoch die Bedenken der Anwohner. Ulrike Krause (Grüne) erklärte zudem: „Dort ist inzwischen auch ein Biotop entstanden.“ Die Grünen seien zudem gegen eine Zersiedelung der Stadt an den Rändern: „Besser ist es, Baulücken in der Stadt zu schließen.“
Willigert Ohmes (SPD) wies auf die Probleme hin, die durch den Brückenbach für diese Fläche entstehen könnten. Auch CDU-Vertreter Gerd Kanter äußerte Bedenken, so dass der Ausschuss schließlich einstimmig gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes votierte.


