70 Studenten erhielten Deutschland- Stipendium
Wolfenbüttel 70 Studenten der Hochschule Ostfalia kommen in den Genuss eines Deutschland-Stipendiums. Das berichtet FH-Sprecherin Evelyn Meyer-Kube.
Das Besondere: Der akademische Nachwuchs wird mit je 150 Euro pro Monat sowohl vom Bund als auch von privaten Geldgebern unterstützt. Ein Förderer ist das Städtische Klinikum Wolfenbüttel. Qualitätsmanagementbeauftragte Christiane Lange begründet dies so: „Junge, engagierte Menschen im Studium zu fördern, ist angesichts des gravierenden Fachkräftemangels in Deutschland eine gute Investition in die Zukunft.“
Unterstützt wird mit dem einkommensunabhängigen Stipendium auch die 24-jährige Marisa Kirbach aus Sachsen-Anhalt. Die Wahl-Wolfenbüttelerin studiert seit September in der Lessingstadt Soziale Arbeit: „Das Deutschland-Stipendium ist für mich das Fundament für ein unabhängiges Studium. Jetzt kann ich meine Lernzeit effektiver einsetzen. Parallel erhoffe ich mir, neue Netzwerke aufbauen zu können.“
Laut Evelyn Meyer-Kube wird die Förderung seit dem Wintersemester 2011/12 angeboten. Initiator sei die Bundesregierung gewesen. Die Sprecherin: „Hauptanliegen ist es, begabte und engagierte Studierende zu unterstützen.“ Zu den Förderkriterien zähle neben herausragenden Leistungen auch gesellschaftliches Engagement. Besondere biografische Hürden, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben, werden laut Evelyn Meyer-Kube ebenfalls berücksichtigt.
In diesem Jahr hat die Ostfalia in der Region 34 Förderer für 70 Stipendiaten gewinnen können. Am Exer fand am Donnerstagabend die offizielle Stipendienvergabe statt, bei der Stipendiaten und Förderer die Gelegenheit hatten, sich persönlich kennen zu lernen.
Im Rahmen der Veranstaltung sagte Ostfalia-Präsident Professor Wolf-Rüdiger Umbach: „Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen unserer Gesellschaft, um Innovation und Wachstum zu stärken. Umso mehr freue ich mich, dass wir die Zahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln konnten.“
Laut Evelyn Meyer-Kube können sich am Deutschland-Stipendium nicht nur große, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen und Institutionen aus der Region und dem Umfeld der Hochschule beteiligen, ferner auch Stiftungen, Privatpersonen und Ehemalige.
