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Lokales

Regionalzug kollidiert bei Peine mit Auto

Andre Dolle

Eine Autofahrerin ist am Sonntagabend an einem Bahnübergang in Sierße im Kreis Peine mit einem Regionalexpress der Deutschen Bahn kollidiert. Die 23-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus transportiert.

Die Autofahrerin aus Lahstedt hatte laut Polizei gegen 17.30 Uhr trotz geschlossener Halbschranke und Rotlicht versucht, den Bahnübergang zu passieren. Als sie die Halbschranke umfahren wollte, wurde ihr Auto von dem Regionalexpress, der von Braunschweig in Richtung Hannover unterwegs war, erfasst.

Das Auto wurde dabei von dem Zug zur Seite unter die Halbschranke geschleudert und blieb liegen. "Die Fahrerin wurde stationär in ein Krankenhaus aufgenommen, Lebensgefahr besteht nicht", sagte Peter Rathai vom Polizeikommissariat Peine.

Das Auto wurde komplett zerstört, der Zug wurde durch den Aufprall ebenfalls stark beschädigt und konnte nicht mehr weiterfahren. "Die etwa 150 Zuginsassen wurden mit Bussen weiter transportiert", sagte eine Bahn-Sprecherin. Der Zug wurde von Bahntechnikern soweit wieder repariert, dass er zurück nach Braunschweig fahren konnte.

Die Bahnstrecke musste bis 19.40 Uhr voll gesperrt werden. Über die Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch keine Auskunft geben. Neben der Polizei waren etwa 80 Feuerwehrleute, mehrere Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.

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Veröffentlicht: 15.01.2012 - 21:26 Uhr
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