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Eintracht entscheidet Partie erst spät

Thomas Fröhlich

Eintracht Braunschweig hat das Halbfinale im Fußball-Landespokal erreicht. Der Drittligist besiegte gestern Abend den Regionalligisten TSV Havelse mit 3:0 (0:0). Der Regionalligist war lange ebenbürtig.

Im strömenden Regen im Wilhelm-Langrehr-Stadion hatten beide Mannschaften vor 756 Zuschauern mit den widrigen Bodenverhältnissen zu kämpfen.

Eintracht entschied die Viertelfinalpartie erst in der Schlussphase. Dominick Kumbela brachte seine Mannschaft nach einem Freistoß von Damir Vrancic mit platziertem Kopfball eine Viertelstunde vor dem Abpfiff auf die Siegerstraße. Julius Reinhardt sorgte mit einem herrlichen Volleyschuss von der Strafraumgrenze für die Entscheidung. Der eingewechselte Dennis Lemke markierte mit seinem Treffer nach einem Konter in der Schlussminute für den Endstand.

Am Ende siegte Eintracht verdient, weil die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht die bessere Spielanlage zeigte und insgesamt den reiferen Auftritt zeigte.

Allerdings hatten die Braunschweiger mit dem Regionalligisten mehr Mühe, als ihnen lieb sein durfte. Vor allem nach dem Wechsel war der kampfstarke Gastgeber einem Tor näher als Eintracht. Doch Christoph Beismer, Jan Zimmermann und Jan-Thede Smidt vergaben die größten Chancen der Mannschaft von Trainer Jürgen Stoffregen.

Havelse hatte auch in Hälfte eins nach 22 Minuten die große Chance, in Führung zu gehen. Nach einem schnellen Konter kam Patrick Posipal zwölf Meter vor dem Eintracht-Tor zum Schuss, doch Benjamin Fuchs rettete für den geschlagenen Schlussmann Daniel Davari noch vor der Linie. „Da haben wir Glück gehabt“, stellte Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold fest.

Im Halbfinale muss Eintracht beim TSV Ottersberg antreten, der Osterholz-Scharmbeck im Elfmeterschießen bezwang.

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Veröffentlicht: 08.09.2010 - 21:24 Uhr
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