Sülfelder Schulhof wegen fehlender Fluchttreppe abgesperrt
Wolfsburg Die noch erforderlichen Brandschutz-Restarbeiten sollen in den Herbstferien erledigt werden. Die Sperrung hat nichts mit Bäumen zu tun.
Seit Schuljahresbeginn ist Wolfsburgs westlichste Grundschule eine Ganztagsschule. Mit einer komplett neu angebauten Mensa und einer neuen Aufteilung der Funktionsräume wie Lehrerzimmer, Schulleiter-Büro und mehr. Auf dem nördlichen Bereich des Schulhofs gibt es allerdings noch eine Baustelle.
Mit rot-weißem Flatterband ist der hintere Teil des Schulgeländes abgesperrt. Und das hat zwischenzeitlich für Fehlinterpretationen gesorgt: In der Ortsratssitzung in der vergangenen Woche hatte es geheißen, dass dort abgesperrt sei, weil zwei Bäume umsturzgefährdet und somit eine Gefahr für die Schüler darstellten.
Schulleiterin Mechthild Helmkamp stellt aber klar: „Die Absperrung hat nichts mit den Bäumen zu tun, damit haben wir keine Probleme. Wir haben diesen Teil des Schulhofs mit dem Band abgesperrt, weil dort noch Baustelle ist. Normalerweise spielen die Schüler dort Fußball – aber das ist zu gefährlich, so lange das Pflaster aufgerissen ist.“
An zwei Stellen klaffen direkt vor der Nordseite des Schulgebäudes zwei große Lücken im Boden, sind die Pflastersteine daneben aufgestapelt. Der Grund: Dort muss aus Brandschutzgründen noch eine Notausstiegstreppe angebaut werden. Im Dachgeschoss ist dafür schon alles vorbereitet: In der Aula ist ein großes Fenster senkrecht eingebaut worden.
Wie Stadt-Sprecher Ralf Schmidt mitteilte, sollen die Restarbeiten kurzfristig erledigt werden. Nach dem Anbau der Fluchttreppe erfolgen noch Pflasterarbeiten, außerdem muss der Boden an den Fußpunkten der Treppe angeglichen werden. „Das soll alles in den Herbstferien passieren.“
