Stadt soll Kita-Idee umsetzen
Wolfsburg Es ging hitzig zu gestern Abend bei der Ortsratssitzung im Schützenheim vor vollem Haus.
Besonders das Thema „Bau einer Kita für Wendschott“ sorgte für Diskussionen. Die SPD brachte im Zuge der Haushaltsberatungen einen entsprechenden Antrag ein (WN berichteten).
Zur Begründung hieß es, dass im kommenden August das Recht auf einen Krippenplatz komme und zudem immer mehr junge Familien nach Wendschott zögen. Die Infrastruktur sei noch nicht komplett, und die St.-Petrus-Kita in Vorsfelde könne den Bedarf nicht mehr decken. Ortsbürgermeisterin Andrea Kienapfel ergänzte, dass eine eigene Kita auch einen sozialem Zweck im Ort als Elterntreffpunkt und Ort für Austausch erfülle, besonders auch für die vielen Neubürger.
Die CDU mochte diesem Ansinnen nicht so recht folgen. Stefan Lorenz merkte an, dass es mit St. Petrus eine gute Kita gebe, die zudem auf Wendschotter Gebiet stehe. „Dort wird doch demnächst sowieso ausgebaut, da könnte man doch gleich noch zusätzlichen Platz für Wendschotter Krippenkinder schaffen“, schlug er vor. Zudem sei das Konzept dort so gut, dass man auch aus diesem Grund keine eigene Kita brauche. Einem Prüfantrag wolle man sich nicht verschließen, einem fest formulierten Antrag auf Bau schon. Das sah auch Norbert Batzdorfer (Grüne) so. Der Antrag fand mit drei Gegenstimmen dann doch seinen Weg als Haushaltsantrag.
Einstimmig hingegen passierte der Antrag zum Haushalt zum Thema Friedhofsmauer das Gremium. Die Mauer ist marode und soll saniert werden, das sieht auch die Stadt so, wie in einer Kenntnisgabe zuvor zu erfahren gewesen war. 50 00 Euro könnte das Vorhaben etwa kosten, mehr als ursprünglich gedacht, denn nicht nur ein Teil der Mauer sondern das ganze Bauwerk sei marode. Gespräche mit der Denkmalpflege hätten stattgefunden, teilte Klaus-Benno Scheidt von der Verwaltung mit, erste Ausschreibungen liefen bereits.
