Ortsrat für größere Buswartehäuschen nahe Schulzentrum
Wolfsburg Die WVG hat die Unterstände an der Haltestelle Karl-Heise-Straße in Fallersleben repariert. Die Stadt müsste größere Wartehäuschen zahlen.
Wieder auf Vordermann gebracht sind im September die beiden Buswartehäuschen der WVG-Haltestelle Karl-Heise-Straße an der Ehmer Straße. Doch ob sie groß genug sind, um genügend Wetterschutz zu bieten, wird von Fahrgästen, vor allem Schüler des nahen Schulzentrums Fallersleben, nach wie vor bezweifelt.
Der Ortsrat Fallersleben/Sülfeld hatte in seiner Sitzung am 3. Juli beanstandet, dass die in die Jahre gekommenen Dächer beider Wartehäuschen so undicht geworden sind, dass es durchregnet, dass sie zu klein sind, um allen Fahrgästen Schutz zu bieten, und dass sie renoviert werden müssten, weil sie in einem maroden Zustand sind.
Die Wolfsburger Verkehrs Gesellschaft (WVG) hat insofern bereits reagiert, als sie auf eigene Kosten im September neue Dächer für beide Wartenhäuschen anbringen und auch den Anstrich erneuern ließ. „Für einen wünschenswerten besseren Ausbau ist aber die Stadt Wolfsburg zuständig“, teilte WVG-Betriebsleiter Friedrich Wandschneider anschließend in einer Mail an Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist mit.
Der Ortsrat stellte deshalb am Dienstag einstimmig den interfraktionellen Antrag, die jetzigen kleinen Häuschen kurzfristig durch moderne Unterstellmöglichkeiten mit Sitzgelegenheiten zu ersetzen.
Ob damit aber kurzfristig ein Erfolg erzielt wird, ist ungewiss, weil bei der Verwaltung zunächst andere Prioritäten gesetzt sind. Noch gibt es im Stadtgebiet eine ganze Anzahl von Bushaltestellen, die noch gar keine Wetterschutzeinrichtung haben, oder bei denen eine Instandsetzung gar nicht mehr möglich ist.
„Die Anzahl dieser Haltestellen und die damit verbundenen Kosten sorgen dafür, dass sich diese Projekte noch über mehrere Jahre hinziehen können“, teilte Stadtpressesprecher Ralf Schmidt auf WN-Nachfrage mit.


