Mobilbau für Mörser Schule soll wie geplant auf Nordseite
Wolfsburg Die Stadtverwaltung stellte plötzlich eine neue Variante vor. Doch der Ortsrat besteht auf der längst getroffenen gemeinsamen Vereinbarung.
Irritationen um die Mobilbauten für die Grundschule: Entgegen der bisherigen Planung will die Stadtverwaltung den Mobiltrakt für die Mörser Ganztagsschule nun an anderer Stelle aufbauen. Doch das ist mit dem Ortsrat nicht zu machen: Einstimmig verabschiedete das Gremium am Donnerstag einen von Vize-Ortsbürgermeister Rüdiger Golz (PUG) eingebrachten Antrag.
Golz, zugleich Leiter der Mörser Grundschule, erinnerte an eine gemeinsame Sitzung von Schulverwaltung, Politikern, Schulelternrat und Schulleitung: Damals sei vereinbart worden, die Mobilbauten an der Nordseite des Schulgeländes mit drei Metern Abstand zur Ostlandstraße aufzustellen. Ortsbürgermeister Peter Kassel (CDU): „Wir hatten uns über Fraktionsgrenzen hinweg verständigt.“
„Durch eine derartige Angliederung des Mobilbaus wird der Zergliederung des Geländes entgegengewirkt“, heißt es in dem Antrag. Bei dieser Lösung könnten Alt- und Neubau verbunden werden, so dass die Kinder nicht über den Schulhof gehen müssen. Für den Fall, dass der Komplex stattdessen südlich der Sandkiste entstehen sollte, „bestehen Sicherheitsbedenken für die Aufsichtspflicht während des Schulbetriebs“.
Der Vize-Ortsbürgermeister erläuterte, dass die Verwaltung am Dienstag die neue Variante präsentiert und mit dem Erhalt der einheitlichen Gebäudeflucht nach Norden begründet habe. Golz: „Diese Flucht gibt es aber ohnehin schon nicht mehr.“


