Marihuana angebaut – Gericht verurteilt 24-Jährigen
Wolfsburg Wegen unerlaubten Besitzes von Drogen und Drogenhandels in sieben Fällen hat das Amtsgericht Wolfsburg einen 24-jährigen Mann verurteilt.
Die Polizei war im vergangenen Jahr auf den Mann aufmerksam geworden, weil er auf seiner Parzelle in einer Kleingartenkolonie Marihuana-Pflanzen gezogen hatte. Dies war einem Gartenbesitzer aufgefallen, der die Polizei benachrichtigte. Sie stellte daraufhin mehrere Pflanzen sicher, die im Garten versteckt waren.
Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten im Juni 2011 rund 40 Gramm Marihuana, zum Teil portioniert und als Tabak-Gemisch abgepackt. Die Menge entsprach laut einem Gutachten des Landeskriminalamtes 394 Konsumeinheiten. Zu viel für den reinen Eigenkonsum, den der Angeklagte geltend machen wollte.
Die Auswertung seines Handys hatte die Ermittler auf die Spur eines Käufers gebracht, der sich bereits vor Gericht verantworten musste. Er sagte als Zeuge aus und gab an, siebenmal Marihuana gekauft zu haben. Das entsprach auch der Häufigkeit, die der Angeklagte zugegeben hatte. Dass der Zeuge in seinem eigenen Verfahren ausgesagt hatte, elfmal Rauschgift erworben zu haben, spielte bei der Urteilsfindung keine Rolle.
Der bis dahin nicht vorbestrafte Wolfsburger akzeptierte die Geldstrafe in Höhe von 1600 Euro.



