Golf 7 – Wohl weniger Bestellungen als gedacht
Wolfsburg VW hat mit dem Golf 7 Großes vor: Das Flaggschiff des Konzerns wird am 10. November in 32 Ländern eingeführt. Offenbar gibt es allerdings Probleme
Etwa 14000 Verkäufer wurden für die parallele Einführung geschult. Offenbar gibt es aber Probleme. Der bisherige Bestelleingang soll nach WN-Informationen hinter den Erwartungen des Unternehmens zurückliegen. Sollte dies zutreffen, wäre dies ein Beleg dafür, dass der Automarkt in Europa – trotz der Rabatt-Schlachten – immer enger wird. Für das Stammwerk in Wolfsburg hat dies aber keine Konsequenzen: Die Produktion soll vielmehr brummen und sogar in den Planungen zurückliegen. Grund dafür sind die hohen Qualitätsansprüche. Deshalb sollen auch noch viele Autohäuser auf ihre Fahrzeuge warten. Jeder Händler wird mindestens zwei Golf 7 bekommen, größere Händler mehr. 500 Zeitarbeiter aus Hannover unterstützen die Wolfsburger in der Fertigung, weiteres Personal wird benötigt. Verkaufsstart für den neuen Golf ist der 10. November. Spätestens dann müssten alle Händler ausgestattet sein. Was der Golf für VW bedeutet, verdeutlicht diese Meldung: Er ist laut Auto-Informationsdienstleister Jato das beliebteste Automodell Europas. In den ersten drei Quartalen wurden europaweit 340 448 Fahrzeuge neu zugelassen. Auf Platz zwei folgt der Ford Fiesta mit 238 345 verkauften Wagen.



