Diakonie will 15 bis 20 Millionen investieren
Wolfsburg Das Diakonische Werk wird wahrscheinlich den Zuschlag für das Elisabethheim und das Seniorenheim Johannes Paul II erhalten.
Der Insolvenzverwalter der Caritas-Pflegedienste, Joachim C. Hausherr, will in den kommenden Wochen nur mit den Wolfsburgern über eine Übernahme sprechen.
„Nach mehrfachen Mitarbeiter-Sitzungen habe ich die Entscheidung getroffen, dass die Diakonie das alleinige Verhandlungsrecht bekommt“, sagt Hausherr. Die Diakonie habe zuvor ihr Angebot an die Mitarbeiter der insolventen Caritas-Pflegedienste verbessert. Auch wenn der Teufel im Detail stecke, hofft Hausherr, dass die Verhandlungen Ende November zu einem Abschluss kommen und die Übernahme bestenfalls zum 1. Januar erfolgt. Das wäre allerdings „sehr sportlich“, so Hausherr. Möglicherweise könnten die Vorbereitungen auch ein oder zwei Monate länger dauern. Für Freude sorgt seine Entscheidung bei Diakonievorstand Ralf-Werner Günther. Das Diakonische Werk plant, das Elisabethheim abzureißen und neu zu bauen. 15 bis 20 Millionen will der Verband in die Hand nehmen. Entstehen sollen Heimplätze und betreutes Wohnen. Die Bewohner des Elisabethheims müssten vorübergehend in ein anderes Gebäude umziehen. Dafür wäre zuvor ein weiterer Neubau nötig.
Gute Nachricht für die Mitarbeiter: Sie können mit den gleichen Gehältern rechnen wie bislang. „Wir haben andere Tarife, aber die Mitarbeiter bekommen eine Bestandszulage“, verspricht Günther.



