Bei einem Teller Suppe neuen Förderverein kennengelernt
Wolfsburg Die Eltern der Sülfelder St.-Marien-Kita wollen die Einrichtung finanziell unterstützen. Derweil wartet man auf den Beschluss für den Krippen-Anbau.
Gut roch es im Foyer der katholischen St.-Marien-Kindertagesstätte. Dort fand am Mittwoch der erste „Suppentag“ statt. Damit stellte sich der neue Förderverein vor. „Seit dem 12. Oktober ist der Verein offiziell im Handelsregister eingetragen“, berichtete Vorsitzender Marcus Taube. Zum Vorstand gehören zudem Stellvertreterin Cristina Leitloff, Kassenwartin Silvia Rudolph, Schriftführerin Barbara Zellmer und Beisitzerin Dana Munte.
Fast ein Jahr lang hat es gedauert, bis aus der Idee Realität wurde. Doch frei nach dem Motto „Jede große Reise beginnt mit einem kleinen Schritt“ haben einige Eltern jetzt „das Feuer entzündet“ – wie es die kommissarische Kita-Leiterin Anja Sommer in ihrer Begrüßung ausdrückte. „Der Förderverein hilft mit, dass unser Kindergarten noch schöner wird. Wir werden finanziell einspringen, wenn es um die Anschaffung besonderer Spielgeräte oder Fahrzeuge oder um hochwertiges Lernmaterial geht“, versprach Taube. Und wer Geld geben will, muss es zuvor auch einnehmen.
Deshalb bekamen alle Eltern das Rezept für die Hackfleisch-Käse-Suppe mit, um es zu Hause zuzubereiten. 240 Portionen kamen am Mittwoch so zusammen. Außerdem lagen Flyer mit Eintrittsformularen aus.
Das nächste Ereignis, dem die Kita entgegenfiebert, ist der politische Beschluss zum Erweiterungsbau für eine Krippe (WN berichteten). Doch mit dem erhofften Ratsbeschluss noch in diesem Jahr wird es nichts werden, auch zu näheren Auskünften sieht sich die Verwaltung derzeit nicht in der Lage. Stand der Dinge ist nach Mitteilung von Raphaela Hensch von der Stadt-Pressestelle, „dass es aktuell verwaltungsinterne Prüfungen gibt und die Verwaltung sich auch erst nach Feststellung der notwendigen Planungsreife weiter dazu äußern kann“.



