Am Zebrastreifen in Sülfeld bleibt’s vorerst eng
Wolfsburg Die Verwaltung steckt immer noch in Verhandlungen über den Ausbau des Gehwegs auf der Calberlaher Straße. Auch eine Bedarfsampel ist nicht in Sicht.
Schon seit mehreren Jahren fordern Bürger und Ortsrat aus Sicherheitsgründen die Verbreiterung des Fußwegs auf der Calberlaher Straße in Höhe des Zebrastreifens nahe der Einfahrt ins Baugebiet Nördlich Wettmershagener Straße. Außerdem wollen sie, dass aus der Überweg mit einer Bedarfsampel aufgerüstet wird.
Doch die Verwaltung kann immer noch keine Auskunft geben, ob und wann diese Wünsche erfüllt werden. Das nicht einmal einen Meter breite Teilstück des Fußwegs an der vielbefahrenen Ortseinfahrt aus Richtung Nordumgehung/Calberlah ist deutlich zu schmal und stellt eine Gefahr für Fußgänger, vor allem mit Kinderwagen oder Rollator, dar. Zudem ist der Zebrastreifen auch der Schulweg für viele Kinder aus dem Unterdorf, die zur Grundschule gehen.
Zwischenzeitlich schien die Verbreiterung schon in trockenen Tüchern. Die Stadtverwaltung hatte vorgesehen, den Fußweg auf einem größeren Abschnitt auf zwei Meter zu verbreitern und wollte deshalb die erforderlichen Grundstücksteile von den Anliegern kaufen, die Teile ihrer Vorgärten abgeben sollten.
Doch als dann bekannt wurde, dass Stadt und Wolfsburger Verkehrs- Gesellschaft im gleichen Zuge planten, die Bushaltestelle Steinkamp der Linie 203 von der Straße Am Steinkamp in die Calberlaher Straße zu verlegen, geriet die Planung ins Stocken, weil ein Anlieger mit einer Bushaltestelle vor seiner Haustür nicht einverstanden ist.
„Es gibt noch keine abschließende Entscheidung. Zunächst wird die Bushaltestelle nicht verlegt und der Gehweg nicht verbreitert. Vorrang haben die Grundstücksverhandlungen. Diese müssen erst abgeschlossen sein“, teilte Elke Wichmann auf WN-Anfrage mit. Ein Zeitpunkt dafür ist bisher nicht bekannt.
Die WVG sei für jede Lösung offen, wenn der Standort die technischen Voraussetzungen für eine Haltestelle erfüllt und genügend Platz auch für einen großen Gelenkbus bietet. Zuständig für die Ausweisung einer Bushaltestelle sei aber die Stadt, teilte ein Sprecher der WVG mit.

