Wo es immer wieder kracht
2012-02-22T15:04:04+0100Salzgitter Experten haben die Karambolagen 2011 ausgewertet. Besonders oft krachte es auf der Nord-Süd-Straße.
Noch liegen der Unfallkommission keine detaillierten Fallzahlen vor. Doch schon jetzt sehen die Experten dringenden Handlungsbedarf – zumindest an drei Verkehrsabschnitten. Besonderer Brennpunkt bleibt dabei die Nord-Süd-Straße.
So missfallen der Kommission vor allem diese Verkehrsführungen:
•Nord-Süd-Straße, Auffahrt von der Bundesstraße (B248) in Richtung Pfingstanger: „Dort kommt es immer wieder zu Auffahrunfällen wegen eingeschränkter Sichtverhältnisse“, bilanziert Vorsitzender Bernd Bunzel. Die Stadt plane einen Umbau, hieß es. Eine Stellungnahme der Verwaltung war dazu nicht zu erhalten;
•Nord-Süd-Straße zwischen Salzgitter-Bad und Gebhardshagen: Dort kommt es laut Polizei immer wieder zu Unfällen, Beteiligte werden zum Teil schwer verletzt. Die Unfallkommission war sich einig, dass dort Tempolimit 100 „unbedingt erforderlich“ ist. Zudem sollen Leitbaken auf die verengte Fahrbahn Richtung Norden aufmerksam machen. Besonderer Verlauf und Zustand der Trasse verleiten Autofahrer zu falschen Reaktionen, stellten die Experten fest;
•Einmündung Museumstraße/ Mindenerstraße: Die Kommission nahm „positiv zur Kenntnis“, dass durch den geplanten Umbau die Unfallzahlen sinken könnten.
Zwei Brennpunkte sehen die Experten bereits als entschärft an:
•Die Kreuzungen Windmühlenbergstraße/ Nord-Süd-Straße und John-F.-Kennedy-Straße/ Theodor-Heuss-Straße („Bosch-Kreuzung“) sind laut Kommission „durch Veränderungen an den Lichtzeichenanlagen“ sicherer geworden.




