Votum zur Fusion der Feuerwehren im März erwartet
Lebenstedt Insider gehen davon aus, dass im März die Entscheidung fallen könnte über die Fusion zwischen Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehr der Salzgitter AG.
Für die IG Metall ist jedoch jetzt schon klar: Weil bei einer Zusammenlegung mit Personaleinsparungen zu rechnen ist, lehnen die Gewerkschafter die Verschmelzung ab.
Seit Juni untersuchen Fachleute von Konzern und Stadt, wie weit eine engere Kooperation gehen könnte – bislang jedoch ohne Bewertung, wie zu hören war. Erörtert worden sind angeblich bereits die brandschutztechnischen Aspekte. Eine Analyse der personellen Folgen einer Fusion soll ergeben haben, dass in diesem Fall 20 der insgesamt 281 Stellen abgebaut werden könnten.
Für die IG Metall ist solcher Fall indiskutabel. „Jede Lösung, bei der Feuerwehrpersonal eingespart wird, führt zum Rückgang der Sicherheit“, betonte 1. Bevollmächtigter Wolfgang Räschke gegenüber der SZ. Als Zeichen des Protests haben die Gewerkschafter in der vergangenen Woche bei der jüngsten Vollversammlung der Konzernbetriebsräte der Salzgitter AG 6500 Unterschriften gesammelt. Bei einer Fusion gehe es auf dem Hüttengelände nicht nur um Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeiter der Salzgitter AG, sondern aller dortigen Betriebe.
Die Fachleute prüfen derzeit weitere Kosteneinsparungen im Falle einer engen Kooperation. Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel erwartet im Januar ein erstes Zwischenergebnis der Beratungen.

