Eine Weltreise durch die Folklore
Lebenstedt Jimmy Kelly und Band zündeten auf der Bühne der Lebenstedter Kulturscheune ein musikalisches Folk-Feuerwerk.
Temperamentvoll und mit gefühlvollen Balladen ging es am Donnerstagabend kreuz und quer durch die Welt. Jimmy Kelly und seine Band gastierten in der Kulturscheune und rissen ihre Fans von Beginn an mit.
Die ersten Sympathiebekundungen ereilten die Musiker noch, bevor ein einziger Ton gespielt wurde. Eine Umfrage des Bassisten Johannes Voss hatte zuvor ergeben, dass der Großteil der Anwesenden schon das Konzert vor zwei Jahren besucht und auch sonst reichlich Erfahrungen mit den Kellys gesammelt hatten. Nach einem wundervollen ruhigen ersten Song ließen sich die Zuhörer nicht lange bitten und sprangen bei der darauf folgenden temporeichen Folkmusik sofort auf und tanzten vor ihren Stühlen.
Jimmy Kelly wechselte von der Gitarre zum Akkordeon und wieder zurück und präsentierte sich mal stimmgewaltig, mal sanft. Wenn er nicht über die Bühne sprang und tanzte, unterhielt er sein Publikum mit kleinen Geschichten.
Auch seine Mitmusiker zeigten, dass sie mehr als nur ein Instrument beherrschen. In dem fast dreistündigen Konzert kamen neben dem Schlagzeug, ein Marimbaphone, eine Tuba und vieles mehr zu Gehör. Mit dieser Vielzahl an Instrumenten entführten Kelly und die Band das Publikum nach Amerika, nach Spanien, Irland oder Frankreich.
Mit einem Chanson von Edith Piaf erinnerte er an die Sängerin, die ebenso wie Kelly ihre musikalische Karriere auf der Straße begann. Kelly bezeichnete seine Tour als Hommage an die Straße. „Da komme ich her.“ Und dort spielt er auch heute noch immer wieder gern.
Ohne Zugaben wollten die Gäste die Musiker nicht ziehen lassen. Dreimal kamen sie auf die Bühne zurück. Zweimal mit dem Sölter-Kinder-XXL-Chor und mit Christel Rittner. Nach dem Konzert gab’s für alle die wollten auch noch die Möglichkeit Fotos zu machen und Autogramme zu sammeln.
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