Ein ganz neues Bad-Gefühl
Salzgitter-Bad Die Umbauarbeiten im und am Thermalsolbad Salzgitter-Bad gehen voran. Knapp 500 000 Euro werden investiert.
Walter Strauß rechnet damit, dass in einigen Wochen alles geschafft ist. Er ist Geschäftsführer der Sport- und Freizeit GmbH und seit dem 1. Juli dieses Jahres Geschäftsführer der Thermalsolbad GmbH.
Gabriele Boykies, die bisherigen Geschäftsführerin, erklärte, sie habe aus persönlichen Gründen verzichtet und dafür die Betriebsleitung der beiden zur GmbH gehörenden Bäder übernommen. Dabei handelt es sich um das Thermalsolbad und das Hallenbad.
Zu den Bauarbeiten erklärte Strauß, dass das Konzept für notwendigen Erneuerungs- und Renovierungsarbeiten von der Thermalsolbad und dem Architekten Mark Hömke (Hannover) erarbeitet worden sei. Für die Innenarbeiten sei das Bad vier Wochen geschlossen gewesen. Alle übrigen Einrichtungen aber standen den Gästen weiter zur Verfügung. Nun könne auch das Bad wieder genutzt werden, sagte Strauß.
Einzelheiten über die Renovierungsarbeiten berichtet Architekt Hömke: Im Bad selbst seien die Duschen erneuert und die Räume ein wenig verschönert worden.
Zu den dringend notwendigen Arbeiten zählte die Erneuerung der südlichen Frontverglasung. „Die Schieben waren blind und hielten weder Sonnenwärme noch Kälte ab“, sagte Geschäftsführer Strauß.
Rund um das Außenbecken ist es ebenfalls ein wenig schöner geworden: Der Umgang wurde mit hochwertigem Pflaster ausgelegt, so dass nun die Gäste nicht mehr ausrutschen können.
Außerdem haben die Fachleute die Abdeckung für die Plane, mit der nachts oder bei starkem Wind das Außenbecken abgedeckt wird, als Holzbank gestaltet. „Sieht gut aus und kann auch als Sitzbank genutzt werden“, meint der Architekt. Was noch bleibt, sei die neue Gestaltung des Platzes vor dem Eingangsbereich zum Thermalsolbad, erklärt Walter Strauß. Und der Architekt erläutert, dass die Treppen wegfallen und eine runde Auffahrtsrampe künftig das Heranfahren von Autos und das Aussteigen von Behinderten ermöglichen soll.
Hömke erklärt weiter, dass eine mit Sandsteinen abgegrenzte Fläche als Sandplatz eine Kiesdecke erhalte. „Darauf kann künftig sogar Boule gespielt werden“, meint er. Vor diese Fläche werde ein Blumenbeet angeordnet. An der Straße werden Bäume gepflanzt.
„Die Bushaltestelle bleibe dort, wo jetzt auch ist“, erläutert Hömke. Sie werde aber behindertengerecht gestaltet.

