Verzögerungen – Zuviel Post für Klein Lafferde
Klein Lafferde Ein „sehr hohes Sendungsaufkommen“ führte nach Angaben der Deutschen Post zu den Zustellproblemen in der vergangenen Woche in Klein Lafferde geführt.
Auf Nachfrage unserer Zeitung erläuterte Postsprecher Jens-Uwe Hogarth am Freitag die Hintergründe. In Klein Lafferde liefere der Postbote/Briefträger/Zusteller mit den Briefen auch Pakete aus. Daher sei er mit einem VW Transporter oder Caddy unterwegs. Man habe bei der Post „mit Staunen“ registriert, dass das Weihnachtsgeschäft offensichtlich früh beginne. Üblich sei sonst eher die Zeit ab Mitte November.
Möglicherweise könnten zunehmende Bestellungen im Internet das Liefervolumen so erhöht haben, dass die Tour in Klein Lafferde nicht mehr innerhalb der gesetzlich maximal zulässigen zehn Stunden Arbeitszeit zu schaffen gewesen sei. In Klein Lafferde sei kein Stellvertreter unterwegs gewesen (Anwohner hatten vermutet, dass deswegen die Tour nicht komplett geschafft wurde). Womöglich sei aber an anderer Stelle Hilfe benötigt worden, deswegen könne es zu Engpässen in Klein Lafferde gekommen sein.
Auch die Kapazität der Fahrzeuge sei möglicherweise überlastet gewesen (in anderen Gebieten sei für Pakete die Post-Tochter DHL zuständig), so der Postsprecher weiter.
Müsse der Zusteller seine Tour abbrechen, sei er gehalten, diese am nächsten Tag an der Stelle des Abbruchs wieder aufzunehmen. Ob das in Klein Lafferde der Fall war, könne derzeit nicht genau bestimmt werden.
Wie viele Postboten für Klein Lafferde zuständig sind, hatte der Postsprecher gestern „nicht parat“. Alle seien in der Regel festangestellt bei der Deutschen Post AG. In dieser Woche seien keine Probleme aus Klein Lafferde gemeldet worden.
Hotline der Deutschen Post (6 Cent pro Anruf), (01802) 33 33.

