Tierheim hat noch Geld bis Mitte nächsten Jahres
Peine Das Tierheim Peine ist in Geldnot (wir berichteten). Dazu sprachen wir mit dem Vorsitzenden des Trägers, des Tierschutzvereins, Wolfgang Kiesswetter.
Herr Kiesswetter, wie ernst ist die finanzielle Situation des Tierheims?
Das Tierheim ist zur Zeit nicht in seiner Existenz bedroht. Wir sind schuldenfrei und werden das wohl auch bis Mitte nächsten Jahres bleiben. Danach werden wir auf weitere Mittel von außen angewiesen sein. Je früher wir mehr Geld in die Kasse bekommen, desto mehr schiebt sich der Kollapspunkt nach hinten.
Wie finanziert sich das Tierheim?
Das Tierheim wird durch eigene Einnahmen – Pensionsbetrieb, Fundtierpauschale und Annahme von Tieren gegen Entgelt, sogenannte „Abgabetiere“ – und durch Mittel finanziert, die der Tierschutzverein, aus Beiträgen, Spenden und Erbschaften gewinnt.
Zahlen auch die Kommunen etwas?
Tierheime, die für die Gemeinden und Städte Fundtiere entgegennehmen, betreuen und vermitteln, bekommen von der Öffentlichen Hand Erstattungen, entweder im Wege der Einzelabrechnung (Tier für Tier) oder als Pauschale, die nach dem Durchschnitt der Fundtierzahlen, Verweildauer und Aufwand für Tierarzt, Pflegepersonal, Gebäude- und Futterkosten, berechnet wird.
Das komplette Interview lesen Sie in der Print-Ausgabe vom 23. Oktober.

