Hündin Nelly lebt nun als Wilmar in Bortfeld
Klein Lafferde Der Aufruf der Pflegestelle in Klein Lafferde des Vereins Fantelgarten war erfolgreich. Für einige Hunde aus Ungarn gibt es Hilfe in Deutschland.
„Man rettet nicht die Welt, aber man rettet einen Hund“, sagen Klein Lafferder, die sich für den Verein Fantelgarten engagieren. Der kämpft um das Leben von Hunden in Ungarn. Es gibt Erfolgsmeldungen.
Nach dem Bericht in unserer Zeitung meldeten sich diverse Bürger. Sie spendeten Decken für die im bald kalten Winter Ungarns wartenden Hunde. Andere boten sich als Pflegestelle in Deutschland an. Dorthin kommen die in Ungarn vor dem Tod geretteten Hunde zunächst. Aus den Pflegestellen werden sie dann an die neuen, liebevollen Besitzer vermittelt.
Cornelia Wienhold leitet die Pflegestelle in Klein Lafferde. Sie hatte um Hilfe für Fantelgarten gebeten. Zu unserem Bericht hatten wir Fotos gestellt von Hunden, die noch in Ungarn sind und in eine Pflegestelle sollen. Bei Polly und Lady, zwei der abgebildeten Vizla-Hündinnen, hat das funktioniert. Sie sind inzwischen in Deutschland angekommen.
Und für den kleinen Wusel Nelly kam es noch besser. Nelly heißt jetzt Wilmar und ist neues Mitglied einer Familie in Bortfeld. Die war ebenfalls durch den Bericht in unserer Zeitung aufmerksam geworden. Nach einer ausführlichen Besichtigung durfte Nelly/Wilmar in ihr neues Zuhause einziehen.
Heute fahren Peter und Gabi Müller vom Verein Fantelgarten (Sitz in München) nach Ungarn, um die gespendeten Decken, Futterbeutel und Näpfe zur örtlichen Basis des Tierhilfsvereins zu bringen. Voraussichtlich werden sie auf der Rückfahrt wieder Hunde mitnehmen, die in eine Pflegestelle in Deutschland kommen.
Wer eine Pflegestelle anbietet, kann so auch für sich testen, ob er mit einem Hund angemessen zurecht kommt. Manchmal wird aus der Pflegestelle auch ein Zuhause…

