Harfe und Trompete im Konzert
Peine Harfenistin Isabel-Jasmin Kühne dominierte das Konzert. Begleitet an der Trompete von Kirchenmusiker Maximilian Buchberger.
Von den sieben Werken von sieben Komponisten, die am Sonntagabend in der katholischen Pfarrkirche Heilige Engel zu hören waren, gestaltete die 25-Jährige vier als Solistin auf ihrer Konzertharfe. Der Gast ist der Star. Das weiß auch Kirchenmusiker Maximilian Buchberger. Wenn er sich eine so namhafte, weil preisgekrönte Interpretin wie Jasmin-Isabel Kühne einlädt, dann soll sie auch den Ton angeben – und das im Sinne des Wortes.
Alle Solostücke spielte Kühne ohne Notenvorlage. So auch die Legende von den bösen Elfen, komponiert von Henriette Rénie (1875 bis 1956), Benjamin Brittens (1943 bis 1976) Suite für Harfe und das Impromptu op. 86 von Gabriel Fauré (1845 bis 1924). In diesem Werk führte Jasmin-Isabel Kühne eindrucksvoll vor, welch umarmende Wärme dieses Instrument ausstrahlen kann.
Gemeinsam mit Maximilian Buchberger spielte die Gast-Solistin Stücke von Domenico Gabrielli (1640 bis 1690), Thorvald Hansen (1847 bis 1915) und Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750). Dessen „Air“ aus der Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur wurde zum Höhepunkt des Abends. Hier war Buchberger diesmal nicht an der Orgel, sondern auf seiner Konzerttrompete der Melodieführer, Jasmin-Isabel Kühne begleitete ihn feinfühlig auf ihrer Konzertharfe.
Die Zuhörer dankten den beiden Musikern mit lebhaftem Beifall und erhielten als Zugabe ein Stück von Felix Mendelssohn Bartholdy.



