Großübung der Feuerwehr – Brand im Unternehmerpark I
Peine Mehr als 200 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten waren am Freitagabend an einer Großübung im Unternehmerpark an der Woltorfer Straße beteiligt.
Das Übungsszenario war vielseitig, berichtete auf Nachfrage unserer Zeitung Sven Bössel, Ortsbrandmeister der Kernstadt Peine. In einer Tiefgarage brannte ein Fahrzeug. Wegen der Rauchentwicklung konnte eine Privatperson das Feuer nicht löschen und brach schließlich im Rauch zusammen. Über ein Baugerüst an dem Gebäude und Dämmmaterial griff das Feuer auf das Zentralgebäude des Unternehmerparks I über. In dem Gebäude wurden Menschen von den Flammen eingeschlossen. Dachdecker, die sich auf das Gerüst geflüchtet hatten, wurden mit der Drehleiter gerettet. Eine Person sprang allerdings und verletzte sich dabei schwer.
Auf alle diese simulierten Situationen mussten die Retter reagieren. Dazu gehörte auch ein Feuerwehrmann, der reanimiert werden musste – dafür wurde ein sogenannter Dummy eingesetzt, an dem die Herzdruckmassage möglich ist. Doch das Szenario legte fest: Der Kamerad ist nicht mehr zu retten, er stirbt an der Einsatzstelle. „Auch das kann vorkommen“, sagte dazu Sven Bössel.
Neben der Wehr der Kernstadt Peine und der Werksfeuerwehr von Peiner Träger (mit eigener Drehleiter) waren elf weitere Ortsfeuerwehren an der Übung beteiligt. „Es gab zwar ein paar Kleinigkeiten, aber insgesamt sind wir zufrieden“, sagte Sven Bössel nach einer ersten Lagebesprechung unmittelbar nach der Übung.
