Gehorsam und Spürsinn der Hunde waren Trumpf
Peine Bei der Kreisgruppen-Siegerprüfung beim Polizeihundesportverein Peine gingen fünf Teams an den Start.
Konzentration, Spürsinn und Gehorsam waren am Sonntag auf dem Gelände des Polizeihundesportvereins (PHSV) Peine an der Spiegelbergstraße angesagt. Auf dem Programm stand die Kreisgruppensiegerprüfung der Kreisgruppe Südheide. Dabei unterstrichen fünf Paare (Hund und Halter) vom PHSV Peine (2), PHSV Burgdorf (2) und PHSV Sehnde (1) ihr Können.
Alle Teilnehmer bestanden die Prüfung und qualifizierten sich somit für die Landesverbandssiegerprüfung 2013. Tagessieger wurde Rainer Bunn mit Nanouk aus Sehnde mit 281 Punkten.
Unter den kritischen Augen des Prüfers Heiko Scharmer (Harz) waren insgesamt drei Leistungsstufen zu bewältigen. Die Hunde mussten sich in den Kategorien Fährte, Unterordnung und Schutzdienst an der Seite der Hundeführer bewähren, um möglichst hohe Punktzahlen zu erzielen. Insgesamt galt es, die Traumzahl von 300 Punkten zu erreichen.
Bei der Beurteilung für die Fährtensuche musste der Hund selbstständig eine 60 Minuten alte Spur absuchen und dabei drei Gegenstände anzeigen. In der Kategorie Unterordnung war als Ziel ausgegeben, dass ein nicht angeleintes Tier seinen Hundeführer begleitet. Zu bewältigen waren dabei Übungsteile wie Apportieren, Platz-Steh-Übungen und das problemlose Ausführen von unmittelbaren Kommandos.
Bekanntsein dürfte Experten auch der geforderte Schutzdienst. Hier musste der Hund einen sogenannten „Scheintäter“ finden und wie es in der Fachsprache heißt „verbellen“. Zudem wurde das Verhalten beim Abführen des Täters bewertet. Das Abwehren eines Angriffs rundete diesen Prüfungspart ab. „Der Hund musste in diesen Situationen trotzdem auf Kommandos reagieren und unbedingten Gehorsam an den Tag legen“, erklärte Arnold Strothlücke, 2. Vorsitzender der Kreisgruppe Südheide. Er betonte, dass der Leistungsprüfer jedes Detail unter die Lupe nimmt und auf individuelle Kleinigkeiten achte. Dabei entscheide oft die Tagesform der Paare, denn auch Tiere können mal „nicht so gut drauf sein“.
Heiko Scharmer zog ein positives Fazit: „Wir haben durchweg eine Vielzahl von überzeugenden Vorstellungen gesehen.“ Im Rahmen der Veranstaltung wurden verdiente Mitglieder durch Arnold Strothlücke ausgezeichnet. Sie erhielten eine Ehrenurkunde und Nadeln vom Deutschen Verband der Gebrauchshunde-Sportvereine: Heinz Ohm (Verdienstnadel), Otto Röseler, Andrea Schöner und Silke Dannenberg (alle Gold).
