Bauernhausmuseum – Zeitplan wird nicht eingehalten
Bortfeld Landkreis erklärt die Verzögerung im lange nicht freigegebenen Haushalt – Innenausbau soll noch in diesem Jahr beginnen
Im September sollte mit dem Innenausbau des Bortfelder Bauernhausmuseums begonnen werden, zudem sollte in diesem Jahr auf der Wiese neben dem Gebäude eine Toilettenanlage gebaut werden. Doch der Landkreis – Eigentümer des Hauses – kann den Zeitplan nicht einhalten.
„Die WC-Anlage ist wegen der Haushaltsituation noch im Planungsverfahren, so dass mit der Umsetzung wohl erst nächstes Jahr begonnen wird“, teilte Henrik Kühn, Pressesprecher des Landkreises, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Der Innen-Ausbau des 1639 erbauten Hauses sollte im September beginnen, aber auch das ist nicht geschehen. „Die Baumaßnahme konnte auf Grund des bis vor wenigen Tagen nicht frei gegebenen Haushaltes noch nicht begonnen werden“, erklärt der Pressesprecher dazu. „Daher konnte der ursprüngliche Zeitplan nicht eingehalten werden. Die Maßnahme soll aber noch dieses Jahr beginnen und ist zurzeit in Vorbereitung.“
„Wir haben die Zusage des Landkreises, dass wir bei unserem lebendigen Adventskalender wieder in das Bauernhausmuseum hinein können“, sagte Wolfgang Brandes, Ortsbürgermeister von Bortfeld. Er organisiert die Veranstaltung am Donnerstag, 13. Dezember privat, wie schon im Vorjahr zusammen mit Bodo Fricke, Otto Brandes und Hans-Henning Rischbieter. Der Weihnachtsmarkt findet am Wochenende davor statt, 8. und 9. Dezember.
Die Kosten für den Innenausbau sind mit 201 000 Euro kalkuliert, mehrere Institutionen spendeten Geld, damit die vierte Bauphase umgesetzt werden kann: Wände und Fußböden sollen erneuert werden, dies mit Materialien wie früher, vorwiegend Lehm.
Mit dem Konzept befasst sich seit geraumer Zeit eine Projektgruppe des Landesmuseums Braunschweig, sie Projektgruppe plane derzeit einen Termin, bei dem sie das museale Konzept vorstellen wolle, teilte der Pressesprecher des Landkreises weiter mit.
