Aus Finanznot Mitarbeiterinnen im Tierheim gekündigt
Peine Im Peiner Tierheim wurde Mitarbeiterinnen gekündigt und ein Aufnahmestopp verhängt. Tierschutzvereinsvorsitzender Wolfgang Kiessling schlägt Alarm.
Vorsitzender Kiessling: „Der Tierschutzverein Peine droht in eine finanzielle Schieflage zu geraten, wir mussten bereits Mitarbeiterinnen kündigen.“
Ein Sorgenkind im Peiner Tierheim ist aktuell die elfjährige Hündin Blacky. Ihr Frauchen musste in einem Pflegeheim untergebracht werden. Blacky braucht Medikamente für 70 Euro im Monat. Und für Blacky steht eine Operation an: Kosten etwa 350 Euro. Zurzeit wird Blacky von einer Mitarbeiterin des Tierheims abends mit nach Hause genommen, denn die Hündin verträgt sich nicht mit den anderen Tieren des Heimes.
Diese Betreuung ist jedoch in Kürze nicht mehr möglich. Wegen der finanziellen Probleme musste der Tierschutzverein dieser und zwei weiteren Mitarbeiterinnen kündigen, sagt Kiesswetter.
Tierheimleiterin Elke Maschnitza: „Wir möchten, dass Blacky weiterleben darf. Wir suchen dringend einen Menschen, der sie aufnimmt.“ Das Tierheim würde die Operation und für ein Jahr die Medikamente zahlen und keinen Abgabepreis verlangen.
Vorsitzender Kiesswetter: „Durch eine ungewöhnliche hohe Zahl von kranken Fundtieren sind unsere Tierarzt- und Personalkosten in diesem Jahr explodiert. Die notwendige Gebäudesanierung hat dazu in den vergangenen beiden Jahren 150 000 Euro verschlungen und ist noch nicht abgeschlossen. Wir brauchen dringend Spenden.“

