Rohrbruch in Flechtorf – Anwohner zeitweise ohne Wasser
Flechtorf Wasser sprudelte aus der Teerdecke und der Pflasterung – ein Rohrbruch sorgte am Donnerstagmittag für Aufregung in Flechtorf.
Ein Anwohner der Schneewittchentwete hatte den Schaden in der Gebrüder-Grimm-Straße bemerkt und Mitarbeiter einer Firma, die im Bereich der Märchenstraßen arbeitete, informiert. Dann wurde auch der Wasserverband Weddel-Lehre informiert.
Gleichzeitig wurden die Trinkwasser-Versorgungsleitungen abgestellt, um den Wasserzulauf und damit den –austritt zu stoppen. „Wir gehen davon aus, dass es an einem Rohr aus Asbestzement zu einem Schalenbruch gekommen ist“, sagte Ralf Johannes, Leiter der Trinkwasserversorgung beim WWL.
Der Trinkwasserkanal in diesem Bereich ist laut Johannes aus den 60er-Jahren. „Damals war das der aktuelle Stand der Technik“, informierte der WWL-Mitarbeiter. Diese Rohre hätten keine Ummantelung, wie es heute üblich sei „Dadurch besteht die Gefahr, dass die Rohre porös werden.“ Laut Johannes habe es in Flechtorf in jüngster Vergangenheit schon ähnliche Probleme gegeben.
Eine Firma kappte dann die Leitung zwischen den beiden Nebenstraßen. Danach konnte die Wasserversorgung wieder sichergestellt werden.
Bis dahin gab es für die Wasserversorgung der Anwohner einen Hydranten am Sudetenring. „Bis 19 Uhr werden wieder alle mit Trinkwasser versorgt sein“, versprach Johannes.
Die Gebrüder-Grimm-Straße musste gesperrt werden. Die Busse konnten die Straße ebenfalls nicht nutzen. Es wurden kurzfristig Ersatzbushaltestellen eingerichtet. Die Straße bleibt für den gesamten Verkehr gesperrt, denn ein weiteres Absacken der Straße sei, so Johannes, wegen der starken Unterspülung zu befürchten.
