Nord-Elm-Halle frisst Energie – Sanierung wäre sinnvoll
Süpplingen Weil die Energiekosten für die Nord-Elm-Halle explodieren, erwägt die Samtgemeinde, das fast 40 Jahre alte Gebäude zu sanieren.
Die hohen Energiekosten in der Nord-Elm-Halle in Süpplingen bereiten nicht nur der Verwaltung Kopfzerbrechen. Auch die Politik fordert ein Handeln ein. Thema war die samtgemeindeeigene Sporthalle während der jüngsten Bauausschuss-Sitzung in Räbke. Es sei mit einer „erheblichen Steigerung der Energiekosten“ zu rechnen, teilte Bauamtsleiterin Angela Lux dort mit.
Bisher hätte die Verwaltung die Kosten durch Ausschreibungen einigermaßen deckeln können. „Wir versuchen, Strom und Gas günstig einzukaufen, und konnten bisher sehr gute Energiepreise aushandeln, nur werden die Ausgaben trotzdem weiter steigen“, verdeutlichte sie. Alleine die sechs Nachtspeicherheizungen in den Umkleidekabinen sowie in den Aufenthaltsräumen seien große Energiefresser. „Die Halle ist energetisch gesehen eine Sechs!“, brachte Lux es auf den Punkt. Geht es nach Samtgemeinde-Bürgermeister Matthias Lorenz, müsse das Thema energetische Sanierung im kommenden Jahr in den Fokus gerückt werden. „Wir müssen prüfen, wie die Förderkulisse für solche Maßnahmen aussieht“, betonte er.
Für den Ausschussvorsitzenden Klaus Röhr war klar, dass man bezüglich der knapp 40 Jahre alten Halle an einem Punkt sei, an dem ein Energiesanierungskonzept aufgestellt werden müsse. Er regte an, dafür einen Fachplaner zu beauftragen. Auf die Frage von Lutz Schlünz (SPD), inwiefern sich das neue Beleuchtungskonzept ausgezahlt hätte, antwortete Lorenz, dass es sich schon bemerkbar gemacht hätte, dies durch die hohen Strom- und Heizungskosten jedoch kaum noch ins Gewicht falle.



