Modernisierte Schießanlage offiziell eröffnet
Rickensdorf Die Mitglieder des Schützenvereins Rickensdorf können sich freuen. Der Luftgewehr-Schießstand wurde erweitert und umgebaut.
Es war ein großer Tag für den Schützenverein Rickensdorf. Der Grund: Im Beisein einer illustren Gästeschar wurde die umbaute, erweiterte und modernisierte Schießanlage offiziell eingeweiht. Dabei leisteten Mitglieder des Vereins viel Eigenarbeit.
Ein Blick zurück. In Rickensdorf wurde 2007 mit der voll elektronischen Schießanlage für Luftdruckwaffen die damals modernste Schießanlage im Kreissportschützenverbandes (KSSV) unter anderem mit finanzieller Unterstützung des Kreissportbundes und des Fördervereins Schießsport im KSSV in Betrieb genommen. Später rüstete der Verein auch die Kleinkaliberstände auf Elektronik um.
Mit Training und Wettkämpfen auf den zeitgemäßen und mit modernster Technik ausgerüsteten Schießanlagen steigerten sich auch die Leistungen der sonst schon überaus erfolgreichen Rickensdorfer Schützen jeden Alters. So bleib es nicht aus, dass der Aufstieg in die Bezirksliga geschafft wurde. „Ab dieser Liga muss ein Verein zehn Stände für Luftdruckwaffen für die Rundenwettkämpfe vorweisen“, erklärte Schützenvereinsvorsitzender Vadim Fischer. „Wir konnten nur sieben Stände vorweisen und damit gab es für uns akuten Handlungsbedarf, um auch Heimrecht haben zu können.“ Die Anlage musste auf zehn Stände erweitert werden.
„Das gesamte Dorfgemeinschaftshaus ist durch den Umbau aufgewertet worden und auch zum Wohle der Dorfgemeinschaft,“ betonte KSSV-Vorsitzender Thiele. „Wir sind stolz, solch einen Verein, der erfolgreich den Schießsport und die Tradition pflegt, in unserem Kreis zu haben.“ Zuvor hatten Fischer und seine Stellvertreterin Angelika Kötzing den Ablauf der Umbauarbeiten Revue passieren lassen. „Wir mussten in Vorleistung treten“, sagte Fischer. „Das waren immerhin 24000 Euro.“ 15000 Euro hat der Verein mit Eigenleistung eingebracht. Der Rest hoffen die Vereinsverantwortlichen über Zuschüsse durch den LSB und die Gemeinde Bahrdorf zu refinanzieren.
Für die Erweiterung des Luftdruckwaffenstandes mussten unter anderem die Toiletten und das Büro verlegt werden. Dank sagte Fischer allen Helfern, die sich mit ihrer Arbeitskraft und anderer Art und Weise eingebracht haben. Ein besonderer Dank galt Helmut Kötzing und Udo Beushausen, die nicht nur ständig selbst Hand anlegten, sondern als Bauleiter alle Arbeiten koordinierten.
