„Eisberg“-Kunstwerk ist am Teichufer gestrandet
Helmstedt Der schwimmende „Eisberg“ auf dem Sternberger Teich in Helmstedt steuert seinem Ende entgegen. Das Kunstwerk hat sich in der Ufervegetation verfangen.
Für die Rettung der äußerlich deutlich mitgenommenen Skulptur „8,33 %“ des Künstlers Arend Zwicker fehlt der Stadt Helmstedt das nötige Geld. „Der Eisberg liegt stabil am Ufer, immerhin“, sagt Bürgermeister Wittich Schobert. „Solange keine Gefährdung von ihm ausgeht, werden wir erst einmal nicht einschreiten.“
Eine Bergung des Kunstobjektes mit Hilfe eines Krans würde eine vierstellige Summe verschlingen, gibt Schobert zu bedenken. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft wird die Stadt aber handeln müssen, das ist ihm durchaus klar.
Sollte der Eisberg die Bergung aus dem Teich überstehen, könnte man überlegen, ob sich ein Aufstellen der Skulptur an Land noch lohnen würde, meint der Bürgermeister. Doch hat das schwimmende Objekt bereits mehrere seiner verspiegelten Platten verloren, und dahinter wird feuchtes Holz sichtbar.
Ein Entfernen des stark angeschlagenen „Eisbergs“ von der Wasseroberfläche müsste mit dem Künstler nicht abgesprochen werden, sagte Schobert. Die Gefahrenbeseitigung gehe dann vor.
