Chronik zur Geschichte und Kultur Warbergs ist fertig
Warberg 15 Jahre hat es gedauert, aber nun ist die Chronik endlich fertig: Auf mehr als 350 Seiten präsentieren die Warberger, was sie historisch ausmacht.
Bereits 1997 bekam Ralf Hermann aus Cramme den Auftrag, eine Chronik zur 800-Jahr-Feier Warbergs – die vor zehn Jahren stattfand –.zusammenzustellen. Leider beschäftige Hermann sein Sandmuseum zu sehr, so dass Warberg vernachlässigt wurde. Im Jahr 2002 wurde die Notbremse gezogen und es erfolgte eine Umbesetzung. Federführend war nun der pensionierte Luftwaffenoffizier Hans-Jürgen Trommler aus Königslutter.
Was ist wichtig? Diese Frage beschäftige die Beteiligten bei der Sichtung des Materials und beanspruchte viele Gespräche und Abstimmungen. Die Aufzeichnungen in den Jahrbüchern des Ortsheimatpflegers Hermann Koerber standen dafür zur Verfügung. „Es galt immer wieder, das Einvernehmen der Mitglieder der Arbeitsgruppe herzustellen“, führte der Autor ohne Warbergblick, wie Trommler es selbst nannte, aus.
„Die intensive Arbeit mit vielen Recherchen machten die Verzögerungen der Fertigstellung aus. Somit haben wir uns entschlossen, nicht nur bis 2002 sondern bis einschließlich 2012 zu berichten“, erklärte Bürgermeister Klaus Dieter Blohm die 15 Jahre Arbeitszeit.
Entstanden ist nun ein Werk, in dem die Geschichte eines Dorfes und seiner Menschen, begonnen im Jahre 1202 bis heute, getrennt nach verschiedenen Sachthemen und chronologisch in Wort und Bild geschildert wird.
Es gehe unter anderem darum, den Bürgern einen Zugang zu ihrer Geschichte und Kultur, ihrer Herkunft und Unverwechselbarkeit zu eröffnen. „Die jungen Warberger werden sicherlich eine noch engere Beziehung zu ihrer Gemeinde bekommen“, erhofft sich der Bürgermeister.
300 Exemplare stehen am kommenden Sonntag, 7. Oktober, bei der Präsentation um 15 Uhr im Saal des Warberger Kammerkruges zum Preis von 20 Euro pro Stück zur Verfügung. Aus dem Verkauf wird ein kleiner Festakt, bei dem die 43 Mitwirkenden gewürdigt werden. Marianne Drescher und Autor Hans-Jürgen Trommler werden aus der Chronik lesen, und für musikalische Beiträge sorgen die Jungbläser des Posaunenchores, die Flötengruppe sowie Anne Serger auf der Harfe.



