Stibiox-Gift: CDU fordert Messungen auch in Querum
Braunschweig Die Belastung mit dem Stibiox-Gift Antimon in Gliesmarode soll genau erfasst werden. Dies fordert die CDU im dortigen Bezirksrat.
Der Dringlichkeitsantrag, der in der heutigen Sitzung behandelt wird, sieht vor, dass die Verwaltung schnellstens mit der Prüfung beginnt und auch feststellt, bis in welche Tiefe das Antimon in das Erdreich vorgedrungen ist. Dies soll per Übersichtskarte dem Bezirksrat und den Grundstückseignern am Pappelberg verdeutlicht werden. In ersten Messungen im Jahr 1994 war der Boden bis in eine Tiefe von 30 Zentimetern untersucht worden.
Zudem soll die Bodenbelastung der angrenzenden Kleingärten und Wege untersucht werden. Ferner soll geprüft werden, ob Grundwasserströmungen das Stibiox-Gift auch nach Querum getragen haben.
Der Antrag geht über ein Schreiben der Stadtverwaltung hinaus, die den Anwohnern von Pappelberg und Laubenhof am Freitag angeboten hatte, ihre Grundstücke kostenlos zu untersuchen.
