Staatsanwaltschaft ermittelt nach Deckenabsturz in Schule
Nach dem Deckenabsturz in der Gaußschule ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Pfuschs am Bau gegen die Verantwortlichen.
Falsche Dübel und Schrauben hatten Ende August zum Absturz der Akustikdecke im Musikraum des Gymnasiums geführt. Tage später senkten sich auch in der Grundschule Heidberg – wohl wegen nicht sorgfältig genug montierter Dübel – Gipskartondecken.
Nach Durchsuchungen der Büros der beauftragten Baufirmen haben die Ermittler in dieser Woche Unterlagen zu den Bau-Projekten sichergestellt. Anhaltspunkte, dass auch die Stadt Braunschweig als Auftraggeberin ein Verschulden treffe, gebe es bisher nicht, sagte Birgit Seel, Sprecherin der Braunschweiger Staatsanwaltschaft.
Baugefährdung kann mit Geld- bis hin zu mehrjährigen Freiheitsstrafen geahndet werden. Laut Polizeisprecher Wolfgang Klages hatten Eltern von Schülern Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet.
