Schlag auf Schlag – das sind unsere 20 Fragen zum Flughafen
Braunschweig Neues Interview- und Gesprächsformat startet Dienstag – Vier Teilnehmer treten an, kein Wortbeitrag dauert länger als zwei Minuten
„Flughafen – was passiert wirklich?“ ist das Thema bei der ersten Auflage unseres neuen Interview-Formats „Schlag auf Schlag“ an diesem Dienstag, 30. Oktober, um 19 Uhr im Braunschweiger Pressehaus.
Motto: zwei Seiten, acht Augen. Teilnehmer am Dienstag sind in alphabetischer Reihenfolge:
Boris Gelfert, Geschäftsführer der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH.
Frank Gundel, Bürgerinitiative Hondelage, Aufsichtsratsmitglied der Flughafen GmbH, bis 2011 Ratsmitglied in der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen.
Henning Jenzen, Ratsmitglied der BIBS.
Reinhard Manlik, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen GmbH.
Die Redaktion moderiert und wird das Gespräch in voller Länge veröffentlichen. Beim Schlag auf Schlag geht es darum, bei einem kontroversen Thema möglichst viele Informationen für die Leser aufzubereiten. Es handelt sich um ein Redaktionsgespräch, nicht um ein Leserforum.
Zuhörer sind zugelassen, sie halten sich jedoch im Hintergrund. Kein Redebeitrag ist länger als zwei Minuten („Schlag auf Schlag“). Die Zeit muss allerdings nicht ausgeschöpft werden.
Alle vier Teilnehmer erhalten zu Beginn und zum Schluss die Gelegenheit zu Grundsatzstatements (jeweils zwei Minuten). Der Moderator stellt im Hauptteil 20 Fragen und achtet auf die Einhaltung der Zeit. Für jede Antwort haben beide Seiten jeweils nur zwei Minuten Zeit.
Und hier unsere 20 Fragen:
1) Wie ist der letzte, aktuelle Stand am Flughafen?
2) Welche Fragen sind jetzt noch offen?
3) Ist die Finanzierung inklusive Förderung bis ins letzte geklärt oder ist in dieser Hinsicht noch etwas offen?
4) Ist die Start- und Landebahn nach der Verlängerung und Inbetriebnahme uneingeschränkt einsatzfähig?
5) Welche weiteren Ausbaumaßnahmen sind am Flughafen noch vorgesehen bzw. notwendig?
6) Bleibt es dabei, dass die verlängerte Start- und Landebahn lediglich für das Forschungsflugzeug des DLR und VW-Flüge benötigt wird?
7) Mit wievielen Flugbewegungen muss künftig gerechnet werden, werden „Billigflieger“ von Braunschweig aus starten?
8) Blockieren Flughafengegner eine zukunftsträchtige Entwicklung?
9) Ist der Forschungsflughafen ein Etikettenschwindel?
10) Warum werden endgültig getroffene Entscheidungen nicht einfach mal akzeptiert?
11) Sind mächtige Interessen auf Kosten der Bürger vor Ort durchgesetzt worden?
12) Warum keine Tunnellösung?
13) Wie kam es zum Scheitern der Ostumfahrung?
14) Wie läuft das Planfeststellungsverfahren, das für die Verkehrslösung nach Kappung der Grasseler Straße noch notwendig ist?
15) Ist es akzeptabel, wenn Waggum für die Kappung der Grasseler Straße keinen Ausgleich bekommt (Nulllösung)? Gibt es hierzu überhaupt noch Alternativen?
16) Wie ist der Ausgleich für den gefällten und gekappten Wald gelaufen?
17) Ist die ganze Aufregung um den Flughafen angesichts der Chancen und Möglichkeiten für Niedersachsens zweitgrößte Stadt und Europas Luftfahrtforschungs-Cluster (neben Toulouse) nicht maßlos übertrieben?
18) Würde es Stadt und Region nicht schaden, wenn sie dem Weltkonzern Volkswagen nicht die angemessene Infrastruktur zur Verfügung stellen würden?
19) Wie wird die Rolle der Berichterstattung unserer Zeitung im bisherigen Verfahren und künftig eingeschätzt?
20) Was ist eigentlich noch gar nicht gesagt bei diesem Thema?
Wer als Zuhörer am Dienstag dabei sein möchte, sendet eine E-Mail an:
henning.noske@bzv.de


