Braunschweig

Ringgleis soll zum Markenzeichen von Braunschweig werden

Jörn Stachura

Das Ringgleis im Westlichen Ringgebiet ist Braunschweigs beliebtester Fuß- und Radweg. Die Stadtverwaltung schlägt nun vor, den Radweg auf der alten Bahntrasse nicht nur zu verlängern, sondern den Ring um Braunschweig tatsächlich zu schließen.

"Wir haben erst jetzt die Finanzmittel, um uns das leisten zu können", so Finanzdezernent Ulrich Stegemann, der den Eindruck zerstreuen wollte, trotz Auszeichnung des Ringgleises durch das Bundesbauministerium habe die Verwaltung zuletzt kaum Interesse gezeigt, den Ausbau zu fördern.

Und so soll schon Ende Juni der Rat der Stadt einen Grundsatzbeschluss fassen, das Ringgleis von heute sechs auf später 19 Kilometer Länge auszubauen. Stegemann: "Keine andere Stadt Deutschlands hat die Möglichkeit, einen solchen Fuß- und Radweg zu verwirklichen. Das Ringgleis ist ein Alleinstellungsmerkmal Braunschweigs. Das Ringgleis soll darum Markenzeichen Braunschweigs werden."

In diesem und nächsten Jahr stehen zunächst nur Ausbauarbeiten im Westlichen Ringgebiet an. Hinter den Kulissen werden freilich schon Vorverhandlungen geführt, bei einem Ratsbeschluss schnell für den Brückenschlag des Ringgleises in die Nordstadt zu sorgen.

Wie Stegemann erläuterte, stehe die Verwaltung in Verhandlungen mit BS-Energy, um das Ringgleis über das Gelände des Heizkraftwerkes Mitte führen zu können.

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Veröffentlicht: 13.05.2011 - 16:00 Uhr
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