Prozess gegen mutmaßlichen Drogenhändler vor dem Landgericht
Braunschweig Wegen Drogenhandels und illegaler Herstellung von Rauschmitteln steht von Montag an ein 42 Jahre alte Braunschweiger vor dem Landgericht.
Eine Zivilstreife der Braunschweiger Polizei hatte den 42-Jährigen bei einer Routinekontrolle in der Vorwerksiedlung im Juni festgenommen. Seither sitzt der Mann in Untersuchungshaft. In seinem Auto, seinem Wohnhaus in Tangermünde (Sachsen-Anhalt) sowie in einem Lagerraum stellten die Ermittler nach Angaben der Staatsanwaltschaft 5 Kilogramm Marihuana, 25 Kilo Cannabis, einen Geldbetrag in fünfstelliger Höhe sowie eine halbautomatische Pistole samt Munition sicher. Nach der Festnahme war die Rede von Drogen im Wert von insgesamt 350 000 Euro sowie 60 000 Euro in bar.
Die Zivilfahnder hatten dereinst gutes Gespür bewiesen, als sie auf der Riesebergstraße einen Geländewagen stoppten. Der Fahrer, so berichtet es Polizeisprecher Joachim Grande, war im Cannabis-Rausch, hatte im Kofferraum eine Sporttasche mit sieben Kilo Rauschmittel und daheim auf seinem Anwesen in Sachsen-Anhalt weitere Drogen deponiert. Wie sich herausstellte, ist der Mann mehrmals einschlägig vorbestraft, in den 90er Jahren war der Braunschweiger wegen Drogenhandels zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Der Prozess beginnt am Montag um 10 Uhr im Landgericht. Für Anfang Dezember ist ein Fortsetzungstermin anberaumt. red



