Neues FBZ – Stadt plant vorerst nicht mit Jolly Joker
Braunschweig Das Jolly Joker kommt vorerst nicht auf die Liste möglicher Standorte für das neue Freizeit- und Bildungszentrum in Braunschweig.
Das Jolly Joker als mögliche Heimat für ein neues FBZ? Die Stadtverwaltung nimmt den Vorstoß des neuen Eigentümers Abdullah Tunc verhalten auf. Das Rathaus wolle zunächst die öffentliche Anhörung im Kulturausschuss zum geplanten Veranstaltungszentrum abwarten, erklärte Stadtsprecher Adrian Foitzik auf Anfrage.
In der Sitzung am 9. November sollen Veranstaltungsfachleute angehört und das Profil der neuen Einrichtung erarbeitet werden. „Erst danach ist klar, ob es sinnvoll ist, das Jolly Joker wieder in die weiteren Überlegungen einzubeziehen“, so Fotizik. In den offiziellen Standort-Untersuchungen der Stadt spielte die zurzeit geschlossene Großdiskothek keine Rolle. Nun hat der neue Hausherr im Jolly Joker angekündigt, er wolle das Objekt im Rathaus ins Gespräch bringen.
Die Kulturverwaltung hatte sich zunächst auf die Milleniumshalle als Standort für das neue Veranstaltungszentrum eingeschossen. Nach lebhaften Debatten in der Politik wird die Standortfrage nun neu diskutiert. Neben der Milleniumshalle sind sieben weitere Objekte in der näheren Auswahl. Das Jolly Joker stand und steht nicht auf dieser Liste. Wie Foitzik sagt, hatte die Stadt bei ihren Standortprüfungen die frühere Kult-Diskothek in die Überlegungen einbezogen. Diese seien aber nicht weiter vertieft worden, weil es noch kein schlüssiges Konzept für das Jolly Joker zu jenem Zeitpunkt gegeben habe, als die Stadtverwaltung ihre Vorlage für das Veranstaltungszentrum vorgelegt hat.



