Nacht der Nächte in der Partyzone
Braunschweig Für kurzentschlossene Partygänger und Leute, die es ausgefallener mögen, hatte die Silvesternacht einiges zu bieten
BRAUNSCHWEIG. Zwei große Veranstaltungen, weniger als im Vorjahr, mit tausenden Gästen hatte die Löwenstadt zum Start ins neue Jahr 2013 aufgefahren. Aber auch für kurzentschlossene Partygänger und Leute, die es ausgefallener mögen, hatte die Silvesternacht einiges zu bieten.
So lockte der Tresor am Bankplatz mit einer Debütveranstaltung zum Jahreswechsel.
„Lost Society“, so der Titel, unter dem rund 150 Gäste bereits um 19 Uhr in die Innenstadt kamen. Ein Champagnerempfang an lodernden Feuerkörben, ein ausgefallenes Menü und Musik von Live-Musikern am Saxophon und Schlagzeug sowie von einem DJ.
Beim Fotoshooting im Tresorraum
Dazu Live-Kunst, bei der ein Bildhauer ein männliches Mannequin modellierte, ein Fotoshooting im Tresorraum und Bedienungen im 70er-Jahre-Look.
Inhaber Lars Nußbaum zog bei seiner ersten Veranstaltung alle Register und begeisterte nicht zuletzt einige Eintracht-Spieler oder das Tänzerehepaar Isabel Edvardsson und Markus Weiß, die erstmals seit vielen Jahren wieder in Braunschweig Silvester feierten.
Mit Essen und Getränken wussten auch das Bolero und das Sausalitos aufzufahren, während viele Clubs und Bars der Stadt erst nach Mitternacht die Türen öffneten.
So feierten hunderte Gäste nach der heimischen Sause in Dean’s Nightbar, dem Pantone oder im Lindbergh Palace.
Längste Nacht des Jahres zog Massen in den Bann
Bis in den frühen Morgen ging es hingegen im 42° Fieber, wo DJ Daniel Vegas für eine bunte Musikmischung sorgte und die Feier zu einem ausgelassenen Fest machte.
Blicken wir auf das Partyhaus am Gieseler. Bereits um 22 Uhr öffneten sich hier in der Silvesternacht die Türen zur großen Turmparty. Ein Event, das vier Mal im Jahr zumeist jüngere Gäste anlockt. Für 10 Euro bekam man Einlass in die vier Clubs des Hauses. Schwanensee, Pfau, Capitol und Soleil waren für einen Eintrittspreis zu besuchen und boten eine vielfältiges Programm von Black-Musik bis House. Die lange Schlange vorm Eingang kündet vom Rieseninteresse in dieser Nacht.
Alles in allem eine Nacht, die in der Clubszene mit wenig Besonderheiten aufwartete, aber die Massen in seinen Bann zog. An keinem anderen Tag im Jahr sind die Clubs so gut gefüllt und die Stimmung so ausgelassen wie in der Silvesternacht. Es bleibt eben doch die Nacht der Nächte.



