„Happy Rizzi Haus“ saniert – Nutzung noch offen
Braunschweig Seit 2001 steht das von dem 2011 verstorbenen Künstler James Rizzi entworfene Gebäude am Eingang zum Magniviertel.
Die farbenfrohen Gesichter, die Herzen, Blumen und Sternen, die ganze Fassade des „Happy Rizzi Hauses“ leuchtet in frischen, kräftigen Farben. Die im August begonnene Sanierung der Bauskulptur ist jetzt abgeschlossen.
Seit 2001 steht das von James Rizzi im Pop-Art-Stil entworfene und von dem Braunschweiger Architekten Konrad Kloster umgesetzte Haus am Eingang zum Magniviertel. Es ist die einzige Bauskulptur des New Yorker Künstlers, der im Dezember vergangenen Jahres plötzlich starb. Mitte dieses Jahres hatte die Zeitschrift Hörzu das Rizzi-Haus in der Themenreihe „Die schönsten Bauwerke Deutschlands“ nach einer Leserwahl als eines der 100 schönsten aufgeführt.
Um das Kunstwerk mit seinen dreidimensionalen Vorbauten so farbenfroh und fröhlich für die Nachwelt zu erhalten, hat, wie die Firma New Yorker mitteilt, der Eigentümer die Sanierung veranlasst und finanziert. Sie wurde unter der Leitung des Fassadenkünstlers Oliver Kray ausgeführt. Dabei wurde auf mehr als 2000 Quadratmetern Fläche die gesamte Fassade neu bemalt, der Putz ausgebessert, grundiert und künstlerisch restauriert.
Der Mieter der Büroräume des Gebäudes ist im vergangenen Jahr aus dem Rizzi-Haus ausgezogen. Eine neue Nutzung, teilt New Yorker in seiner Presseinformation mit, ist derzeit noch offen.
