Feuerzauber vorm Schloss und am Nussberg
Braunschweig Längst haben die Braunschweiger den Schlossplatz fürs Silvester-Feuerwerk entdeckt, aber die Stadt achtet auf Abstand zum Magniviertel
BRAUNSCHWEIG.Nicht nur der Nussberg wird in der Silvesternacht wieder traditionell zum Eldorado für die Anhänger eines spektakulären Silvesterfeuerwerks.
Längst haben die Braunschweiger ihren Schlossplatz für das Silvester-Feuerwerk entdeckt. Jahr für Jahr mehr Menschen kommen in der Silvesternacht hier zusammen, um gemeinsam ins neue Jahr zu rutschen und ihre Böller zu werfen.
Aber Achtung: Erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerk dort lediglich am Ritterbrunnen an der dem Rathaus zugewandten Seite des Schlosses bis etwa auf Höhe des nördlichen Reiterstandbildes – mit ausreichendem Abstand zum Magniviertel mit seinen Fachwerkhäusern.
Hier muss ein Erlass des Landes beachtet werden. Bei der Stadt heißt es: Gemeinsam mit der Polizei wird der Zentrale Ordnungsdienst der Stadt das Verbot überwachen und auch durchsetzen.
Neu ist auch: Die Stadt hat noch am gestrigen Freitag einem Antrag des Gastronomen Günter Lindhorst stattgegeben, der einen Getränkewagen vor seinem Lokal „Lindi“ am Bohlweg, Ecke Langer Hof, aufstellen wird – nachdem dieser Antrag zunächst mündlich abgewiesen wurde.
„Wir freuen uns natürlich, dass sich die Menschen hier treffen und gemeinsam ins neue Jahr feiern“, erklärt Gerold Leppa, Geschäftsführer des Stadtmarketing, die Entscheidung.
Es handele sich allerdings um einen Versuch. „Herr Lindhorst wird in der Silvesternacht seinen Bierstand betreiben und die Besucher aus nah und fern mit Bier versorgen können.“
