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Braunschweig

Einige Jecken außer Rand und Band

Braunschweig 150 000 Menschen waren es, die am Sonntag den 34. Braunschweiger Karnevalszug verfolgten. Alle waren begeistert, doch es gab auch Ärger.

Von Norbert Jonscher

Die Polizei nahm 14 Personen in Gewahrsam und erteilte mehrere Platzverweise, um Ruhe zu schaffen.

Wieder andere Braunschweiger, wie Harald Walsberg, haben sich am Sonntag über die vielen falsch geparkten Pkw in der Innenstadt geärgert. Sie hätten auf Rasenanlagen gestanden, auf Gehwegen und an Zenrastreifen – und das nicht zufällig. Denn die Stadt habe seiner Meinung nach versäumt, sich mit einem funktionierenden Verkehrskonzept auf die rund 150 000 Innenstadt-Besucher einzustellen..

Diesen Vorwurf weist die Stadtverwaltung allerdings in seiner Pauschalität zurück. Auch in diesem Jahr hätten Park & Ride-Plätze (Thüringenplatz, Rote Wiese, Petzvalstraße) ebenso zur Verfügung gestanden wie viele Parkhäuser in der Innenstadt.

Zugleich hätte die Verwaltung vorab empfohlen, zur Fahrt in die Innenstadt möglichst Busse und Bahnen zu nutzen. Davon hätten auch viele Gebrauch gemacht, sagt Sprecher Rainer Keunecke.

Dass Pkw bei Großveranstaltungen dieser Art vorschriftswidrig geparkt werden, könne man natürlich nicht verhindern. Damit der Karnevalszug ungehindert seinen Weg nehmen konnte, habe man acht Fahrzeuge abschleppen lassen.

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Veröffentlicht: 20.02.2012 - 16:59 Uhr
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