Ab 2013 höhere Standgebühren auf dem Weihnachtsmarkt
Braunschweig Stadtmarketing GmbH und Schaustellerverband haben sich geeinigt. Ab dem nächsten Jahr sollen die Gebühren alle drei Jahre angehoben werden.
Wenn am 28. November der Weihnachtsmarkt seine Tore öffnet, bleibt für die Stand-Betreiber alles beim alten: Für Imbiss- und Ausschank-Buden fallen täglich 2,35 Euro Standgebühren pro Quadratmeter an, bei Süß- und Backwaren 1,85 Euro.
Nach vier Jahren hat die Stadtmarketing GmbH diese Gebühren für 2013 jedoch erstmals wieder angehoben. Um rund 20 Prozent steigen die Abgaben dann – auf 2,85 Euro beziehungsweise 2,25 Euro pro Quadratmeter. Kunsthandwerker und Fahrgeschäfte bleiben von der Erhöhung ausgenommen.
„Wir haben das Angebot erweitert und beispielsweise den Burggraben und die Burgillumination als neue attraktive Anlaufpunkte für Besucher geschaffen“, rechtfertigt Björn Nattermüller, Bereichsleiter der Stadtmarketing GmbH, die steigenden Gebühren. Außerdem habe man die Fläche des Markts um den Platz der Deutschen Einheit erweitert.
An den Verhandlungen über die Gebühren war auch der Schaustellerverband beteiligt. Dessen Vorsitzender, Stefan Franz, bezeichnet die Erhöhung zwar als schmerzhaft, betrachtet sie aber als Investition in die Zukunft: „Wir haben zwar den schönsten Weihnachtsmarkt. Aber damit das so bleibt, muss auch etwas getan werden.“ So begrüßt er beispielsweise die Pläne der Stadtmarketing GmbH, die Weihnachtsbeleuchtung des Markts in LED-Technik umzurüsten.
„Ich finde das gerecht“, sagt auch Markus Meier, der einen Süßwaren-Stand auf dem Weihnachtsmarkt betreibt und erklärt: „Die machen eine Menge. Und die aufwendige Werbung des Stadtmarketings kommt uns allen zugute.“ Auf den Preis für seine gebrannten Mandeln habe die Gebührenerhöhung keine Auswirkung, versichert Meier.



