Berliner Fashion Week mit «Stylenite» beendet

Berlin  Mit der traditionellen «Stylenite» des Berliner Designers Michael Michalsky und kleineren Laufstegschauen ist am Wochenende die Berliner Fashion Week zu Ende gegangen.

Michalskys «Stylenite» bei der Fashion Week.

Foto: Jens Kalaene

Michalskys «Stylenite» bei der Fashion Week. Foto: Jens Kalaene

Unter dem Motto «Broken Promises» - gebrochene Versprechen - zeigte Michalsky am Freitagabend vor hunderten Gästen im Berliner Tempodrom eine für ihn ungewöhnlich düstere Mode. Bei den Laufstegschauen am Brandenburger Tor schloss der deutsch-polnische Designer Dawid Tomaszweski mit seinen puristischen Entwürfen das Mode-Spektakel ab.

«Die Fachbesucher waren begeistert von den Kollektionen für den kommenden Herbst und Winter, die diese Woche gezeigt wurden», sagte der für die Mercedes-Benz Fashion Week verantwortliche Event-Manager Jarrad Clark. «Berlins Ruf als Standort für die Modezukunft hat sich bestätigt.»

Mit insgesamt mehr als einem Dutzend Einzelmessen war die Modewoche diesmal so groß wie noch nie. Für das Wochenende standen noch einige kleinere Schauen und Events auf dem Programm. Die Veranstalter rechneten mit insgesamt rund 250 000 Besuchern. Genaue Zahlen soll es erst in einigen Tagen geben.

Bei der «Stylenite» saß neben Sänger Herbert Grönemeyer auch Berlins Regierender Bürgermeister und bekennender Fashion Week-Freund Klaus Wowereit (SPD) im Publikum. Selbst der Laufsteg war prominent besetzt: Der Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht (21) feierte im langen schwarzen Mantel und mit schwarzem Hut sein Model-Debüt. Mama Natascha stolz in der ersten Reihe.

Schwarz, Grau und Petrol dominierten den Laufsteg. Die Schnitte waren elegant, die Models trugen oben herum fast ausschließlich Blusen, Hemden oder Blazer. Auffällig: Frau darf im kommenden Winter viel Bein zeigen, Michalsky präsentierte ultrakurze Miniröcke. Und auch einen eindeutigen Frisurtrend setzte der Designer: Die Elvis-Tolle ist wieder im Kommen. (dpa)

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