Grundschüler pirschten durch den herbstlichen Wald
Knesebeck In der Reiterkuhle von Knesebeck trafen sich früh morgens die dritten und vierten Klassen der Grundschule Knesebeck.
Die Leitung der Waldjugendspiele hatte Revierförster Jürgen Marks. Die Schüler wurden von den Lehrkräften in 18 Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe hieß Blindschleiche. An verschiedenen Stationen wurden unter anderem Baumscheiben abgesägt, Bäume benannt und gemessen und Tierkrankheiten abgefragt. Auf der Pirschstrecke mussten die Schüler eine Strecke abgehen, ohne Äste knacken zu lassen. Die Gruppe Hirsch belegte den ersten Platz. Als Preis gab es je einen Fledermausnistkasten. Am Ende freuten sich alle über eine heiße Bratwurst, die der Schulhausmeister grillte. Eine Woche später kam Revierförster Marks zu einem Interview in die Schule. Viele Fragen konnte er beantworten. Jetzt wissen alle Schüler, was ein Förster an Aufgaben hat. Jetzt zur Herbstzeit werden Bäume markiert und gefällt, gezählt und verkauft. Dabei helfen ihm vier Mitarbeiter. Außerdem müssen die Förster darauf achten, dass die Tiere im Wald nicht krank werden. Auf die Frage, ob ihm seine Arbeit Spaß mache, antwortete Marks: „Schon als Kind war ich gerne im Wald. Die Arbeit macht mir Spaß und ich habe keine festen Arbeitszeiten.“
