Der Traum vom Brandmeister
Braunschweig Wer Feuerwehrmann werden will, muss körperlich fit sein und viel lernen.
Schon um 7.30 Uhr beginnt der Tag für Arne (29) mit einer Theoriestunde. Er macht eine 18 Monate lange Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Braunschweig. Nach der Theorie startet die Hofausbildung um 8.30 Uhr und endet um 10 Uhr. Arne muss im ersten Teil der Stunde einen Löschangriff mit der vierteiligen Steckleiter mit Hilfe seines dreiköpfigen Teams auf einen Balkon auf Zeit durchführen. Im zweiten Teil der Stunde macht er eine schwierige Ausbildung an Hochleistungslüftern. Nun hat er erst einmal eine halbe Stunde Pause, in der es ein gemeinsames Frühstück gibt.
Um 10.30 Uhr ist das Reinigen der Löschfahrzeuge angesagt. Außerdem werden die Fahrzeuge aufgetankt und es wird kontrolliert, ob alle Geräte vorhanden und funktionsfähig sind. Die zweistündige Angelegenheit ist nicht gerade beliebt, doch Arne nimmt dieses gerne in Kauf, um seinen Kindheitstraum zu verwirklichen. „Seit ich zehn Jahre alt bin, möchte ich Feuerwehrmann sein“, erzählt er uns. Von 12 bis 13 Uhr leitet der Ausbilder eine Befragung zu den verschiedenen Geräten und deren technischen Details. Für die Beantwortung ist eine gute Vorbereitung nötig. Aber Arne war vor der Ausbildung ganze 18 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr und hat deshalb wenig Probleme bei der Ausbildung. Zum Schluss gibt es eine einstündige Besprechung in der Gruppe mit Fragen zur vergangenen Woche und zum neu Erlernten. Da heute Freitag ist, ist der Arbeitstag für die Auszubildenden schon um 14 Uhr zu Ende. Montags bis donnerstags wird bis 16.30 Uhr gelernt und trainiert.


