Heiße Clubnacht - Paul van Dyk legte in der Autostadt auf
Wolfsburg Paul van Dyk ist einer der großen Stars des gepflegten Plattentellers. In der Nacht zum Ostersonntag heizte der Star-DJ der Autostadt ein.
Paul van Dyk ist einer der gefragtesten und erfolgreichsten DJs der Welt. Gerade war er in Australien, Malaysia, Paris, Miami und London. Viele euphorische Reaktionen. In Wolfsburg indes war das Echo am frühen Ostersonntag gespalten. Nach etwa der Hälfte seines DJ-Sets leerte sich der „Park“ in der Autostadt deutlich. Vor dem DJ-Pult aber feierten und tanzten die Gäste bis in den frühen Morgen hinein.
Zwei Stunden, von zwei bis vier Uhr, präsentierte Paul van Dyk, was er unter zeitgemäßer elektronischer Tanzmusik versteht. Wer vor allem die Tracks seines neuen Studioalbums „Evolution“ erwartete, wurde überrascht. Nur rund die Hälfte davon war zu hören, einige Tracks bereits in neuer Version. Auch Vocal-Tracks setzte er sparsam ein. Stattdessen: viele Klassiker, neu zusammengebastelt, Trance-Sound mit Pop- und Rockelementen, Drum & Bass, Techno, House. Oft mitreißend, manchmal auch recht ereignislos.
Zum Schluss: Sein Remix von Rea Garveys „Can’t Stand The Silence“. Jubel. Zugabe: der schwebend leichte Popsong „I Don’t Deserve You“ mit Gesang von Plumb. Entspanntes Finale einer heißen Clubnacht, bei der auch Tapesh und René Vaitl auflegten.

