Für Hilfe von Großfirmen beim Badezentrum

Schöningen  Der Schöninger Manfred Waldheim setzt sich dafür ein, einen Sponsoren-Namen für das Negenbornbad zu finden. Das Badezentrum soll saniert werden.

Manfred Waldheim meint, Großfirmen sollten angesprochen werden, um das Negenbornbad zu unterstützen und den Sponsor im Namen zu nennen.

Foto: Beyer

Manfred Waldheim meint, Großfirmen sollten angesprochen werden, um das Negenbornbad zu unterstützen und den Sponsor im Namen zu nennen. Foto: Beyer

Das Schicksal des Badezentrums Negenborn beschäftigt nicht nur die Schöninger Ratsmitglieder und deren Gremien, den neu gegründeten Förderverein Badezentrum Negenborn oder die Badebegeisterten aus der Stadt der Speere und der Umgebung, sondern auch ältere Bürger, die Erinnerungen an früher mit dem Bad verbinden.

Einer von ihnen ist der Schöninger Buchhändler Manfred Waldheim, der das Negenbornbad noch als offenes Bad oder in einer Traglufthalle kannte und mit seinen fünf Kindern dort oft viel Spaß beim Baden hatte.

„Wir müssen die Großen um Hilfe bitten, wie es anderswo zum Beispiel bei großen Sport- und Veranstaltungshallen auch geschieht“, sagt er. Manfred Waldheim machte auch gleich einige Vorschläge, wie an der Halle auf mögliche Sponsoren hingewiesen werden könnte. „Ich kann mir gut vorstellen, dass es dann VW-, Käfer- oder Polo- sowie Conti- oder eventuell Eon-Hallenbad heißen könnte. Nicht jeder kann ja in Wolfsburg wohnen, und schließlich arbeiten aus unserer Region viele in einigen der genannten Unternehmen. Eine Patenschaft für das Bad hätte durchaus auch einen Bezug der Menschen hier zu den Arbeitgebern“, betonte der Kaufmann.

Eine weitere Idee, wie man auch die Bürger für Spenden für die geliebte Sport- und Freizeitstätte bewegen könnte, erwähnte Waldheim. „Wenn Namen auf Tafeln im Bad verewigt werden, kann sicherlich mancher zum Spenden bewegt werden.“ Sollten sich mehrere Bürger aus Schöningen und Umgebung dazu bereiterklären, würde er den Anfang machen, kündigte der Buchhändler an. „1000 Euro sollten aber für so eine Eintragung, auf die später noch Enkel oder Urenkel stolz sein könnten, mindestens gespendet werden.“

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