SV am Ziel – Vertrag noch dieses Jahr

Groß Brunsrode  Es ist geschafft, der Notar soll in dieser Woche den Vertrag vorlegen, noch in diesem Jahr soll der Kauf dann endgültig über die Bühne gehen.

Eine der unzähligen Spenden-Aktionen zugunsten des SV: Die Sportplatz-Retter-Kids hatten Marmelade gekocht und Karten gebastelt.

Eine der unzähligen Spenden-Aktionen zugunsten des SV: Die Sportplatz-Retter-Kids hatten Marmelade gekocht und Karten gebastelt.

Es ist eine riesige Erfolgsgeschichte, die Lothar Bremer, Vorsitzender des SV Brunsrode, am Dienstagabend im Ortsrat Groß Brunsrode erzählte. Der kleine, rund 400 Mitglieder zählende Verein hat es tatsächlich geschafft, hat innerhalb weniger Monate 14 200 Euro Spenden gesammelt und kann nun das Sportplatzgelände kaufen (wir berichteten).

Hart und zäh seien die Verhandlungen in den vergangenen Monaten zum Teil gewesen. 37 000 Euro habe die Landeskirche zunächst für das etwa einen Hektar große Gelände haben wollen, am Ende der vielen Verhandlungen und Gespräche habe man sich auf 21 000 Euro geeinigt.

Inzwischen ist klar: Zu den 14 200 Euro, die der SV unter anderem durch seine von Michael Fitzke, Geschäftsmann und Brunsroder, initiierte „Sportplatz-Retter“-Aktion, viele größere und unzählige kleine Spenden von Institutionen, Bürgern, Freunden und Förderern eingenommen habe, kommen noch Eigenmittel in Höhe von rund 2000 Euro. „Wir müssen nur noch einen Kredit in Höhe von 5000 Euro aufnehmen. Und dafür haben wir bereits die Zusage der Bank“, berichtete Bremer stolz. Die 2000 Euro Eigenkapital kann der SV beisteuern, weil es auch für den Ersatz des gestohlenen Rasenmähers großzügige Spenden und einen satten Nachlass vom Händler gegeben habe. „Wir müssen allerdings noch Grunderwerbssteuer zahlen und werden uns in dieser Sache nochmal an die Gemeinde wenden“, kündigte Bremer an.

Und Bremer forderte in diesem Zusammenhang eine Gleichbehandlung aller Sportvereine in der Gemeinde: „Groß Brunsrode ist der einzige Verein, der seinen Sportplatz selbst bezahlt. Wir haben schon vor zwei Jahren die Pacht übernommen und wollen eine Gleichbehandlung.“ Daher müssten auch die anderen Vereine die Pacht für ihre Plätze zahlen – und nicht die Gemeinde.

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