Vertrauensbeweis für die Führung des DRK-Kreisverbands

Helmstedt  Die Kreisverbandsversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat ihrer Führungsmannschaft das Vertrauen ausgesprochen.

Das Neue Präsidium und Vorstand des DRK-Kreisverbandes mit den Ehrengästen der Kreisverbandsversammlung.

Foto: Toni Korporal

Das Neue Präsidium und Vorstand des DRK-Kreisverbandes mit den Ehrengästen der Kreisverbandsversammlung. Foto: Toni Korporal

Erstmals wurde am Samstag im Helmstedter Schützenhaus wegen einer neuen Satzung ein Präsidium gewählt. Das Gremium hat ähnliche Kompetenzen wie der bisherige Vorstand. Und auch eine fast identische Zusammensetzung. Vorsitzende bleibt Carina Thomsen, Stellvertreter Mark-Henry Spindler. Schatzmeister ist weiterhin Hartmut Krämer, Kreisverbandsarzt Volker Lippert, Konventionsbeauftragter Martin Buck und Beisitzerin Barbara Klabunde. Einziges neues Gesicht ist Jost Angermann. Er löst Erich Zielke als Justiziar ab – Zielke hatte sich nach langjähriger Tätigkeit zurückgezogen.

Neben dem Präsidium gibt es jetzt einen Vorstand mit veränderter Funktion. Dem vom Präsidium bestellten Gremium gehören haupt- und ehrenamtliche Mitglieder an. Vorstandsvorsitzender ist Christian Schmidt, bisher Kreisgeschäftsführer. Stellvertreter ist Thorsten Rückert, bislang stellvertretender Kreisgeschäftsführer. Im erweiterten Vorstand sind ferner tätig: Annette Jarzyk (ehrenamtliche Sozialarbeit), Oliver Spillmann (Kreisbereitschaft), Renate Hüttenrauch (Kreisausbildungsbeauftragte) und Angela Hilbl (Jugend-Rotkreuz-Kreisleiterin).

Die neue Führungsstruktur war zuvor von der Kreisverbandsversammlung beschlossen worden. Konventionsbeauftragter Martin Buck erläuterte den Sinn der Neuorganisation. Die Strukturen in dem auf mittlerweile 370 Mitarbeiter angewachsenen Kreisverband hätten kurzfristige Entscheidungen erschwert. Der Vorstand führe nun das Tagesgeschäft und werde vom Präsidium überwacht, während die Kreisversammlung für die grundsätzlichen Entscheidungen zuständig sei. Das trage auch den Vorgaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) Rechnung, das eine Trennung von Handelnden und Aufsicht fordere. Bisher sei der Vorstand zugleich ausführende Instanz und Aufsicht gewesen.

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