Helios-Mitarbeiter setzten ein Zeichen für besseren Tarif

Helmstedt  Etwa 50 Mitarbeiter der Helios-Klinik haben ihre Mittagspause dazu genutzt, um ihrer Forderung nach einem besseren Gehaltstarif Ausdruck zu geben.

Mit Ballons und Trillerpfeifen setzten Mitarbeiter der Helios-Klinik ein Signal dafür, dass sie ein besseres Gehaltsangebot erwarten.

Foto: Paxmann

Mit Ballons und Trillerpfeifen setzten Mitarbeiter der Helios-Klinik ein Signal dafür, dass sie ein besseres Gehaltsangebot erwarten. Foto: Paxmann

Mit einer aktiven Mittagspause vor dem Helmstedter Krankenhaus haben etwa 50 Mitarbeiter der Helios-Klinik ein Zeichen dafür gesetzt, dass sie in den anstehenden Vertragsverhandlungen ein besseres Angebot ihres Arbeitgebers erwarten.

Dem Helmstedter Klinik-Personal geht es darum, dass es tariflich innerhalb der Helios-Gruppe gleichgesetzt wird mit den Kollegen in anderen Krankenhäusern. Diese seien bereits ab vergangenen Mai in den Genuss einer Gehaltserhöhung von 3 Prozent gekommen, hieß es vonseiten der Gewerkschaft Verdi.

„Es kann nicht sein, dass Ihr ackert und Euch Sorgen um das Wohl der Patienten macht und man Euch dafür eine Nullrunde als Dankeschön anbietet. Das ist unfair“, rief Verdi-Funktionär Jens Havemann den Beschäftigten zu.

„Die Parole ,alles wird gut’ mögen wir nicht mehr hören“, spielte Petra Voigt, Mitglied im Betriebsrat, auf aus ihrer Sicht unerfüllte Versprechen der Klinik-Leitung an. „Wir warten auf ein vernünftiges Angebot.“

Helios hat auf unsere Anfrage darauf verwiesen, dass die Beschäftigten, früher Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses, tarifrechtlich erst einmal von den Regelungen für den öffentlichen Dienst in den Helios-Konzerntarif übergeleitet werden müssten. Die nächste Verhandlungsrunde, ursprünglich für nächste Woche angesetzt, soll verschoben worden. Wie es heißt, hat die Arbeitgeberseite darum gebeten – aus Krankheitsgründen.

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