Die Energiewende und ihre Folgen für den Kreis Helmstedt

Helmstedt  Wie wirkt sich die zunehmende Windkraftnutzung auf die Landschaft im Kreis Helmstedt aus? Darüber soll am 14. November öffentlich diskutiert werden.

Wie viele Windkrafträder verträgt der Landkreis Helmstedt? Darum dreht sich eine öffentliche Diskussion am 14. November.

Foto: privat/Gogolin

Wie viele Windkrafträder verträgt der Landkreis Helmstedt? Darum dreht sich eine öffentliche Diskussion am 14. November. Foto: privat/Gogolin

Veranstalter des Informationsabends im Gemeindehaus der Helmstedter St.-Stephani-Kirchengemeinde, Großer Kirchhof 6, sind die Evangelische Akademie Braunschweig, der Arbeitskreis „Energiewende vor Ort“ und die Propstei Königslutter. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

Steht dem Landkreis Helmstedt eine „Verspargelung“ der Landschaft durch Windkrafträder bevor? „Es müssen Fachdiskussionen geführt werden“, sagt Gudrun Beneke, Initiatorin des Arbeitskreises „Energiewende vor Ort“. Freiraumplaner und Freiraumarchitekten könnten ihrer Meinung nach die ästhetischen Gesichtspunkte bewerten. „Es ist eine Wahnsinnsherausforderung und wir wollen eine breite Auseinandersetzung über die räumlichen Entwicklungsperspektiven“, meint Beneke. Sie befürworte zwar die Nutzung der Windenergie, warne aber davor, die angeblich „harmonische Integration“ der Windfarmen zu verharmlosen.

Wie sehen Lösungsansätze aus? Beneke hofft auf neue, „flächenmoderate“ Technologien und setzt auf Einsparungen beim Energiebedarf, etwa durch energetische Sanierungen von Gebäuden. Hans-Heinrich Schmidt-Kanefendt von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften habe aufgezeigt, dass selbst ein Energiemix aus verschiedenen erneuerbaren Energien den Flächenbedarf nicht reduziere, so Beneke.

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